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DiAS - Dialog stärken – gehört werden, mitreden, mitwirken

KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen in einem hellen Raum, die sich um einen Mann versammelt haben, der vorne steht und eine Präsentation hält. Im Hintergrund ist eine Leinwand mit einer Projektion zu sehen, und die Teilnehmer wirken aufmerksam und engagiert.

Worum geht es im Projekt?

Im Projekt werden in den ostdeutschen Bundesländern Kommunen und Zivilgesellschaft beraten und qualifiziert, um Bürgerdialoge zu konzipieren und umzusetzen und gelingende Dialogprozesse mit Bürger:innen zu wichtigen Fragen unserer Zeit auf den Weg zu bringen. Dafür werden unter anderen jährliche Moderationsschulungen angeboten und weiterentwickelt. DiAS bringt also Menschen unterschiedlicher Erfahrungen in den gemeinsamen Austausch. 

Wen wollen wir erreichen?

Menschen aus politischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen werden zu Konfliktmoderator:innen ausgebildet. In Dialogformaten bringt DiAS Bürger:innen ins Gespräch und bindet sie im besten Fall in die Entstehung der Veranstaltung ein. Das Projekt berät Verantwortungstragende, wie Bürgermeister:innen und Vereinsmitglieder, vor Ort.

Was sind die Ziele ?

Das Ziel des Projekts ist es, Menschen für die demokratische und konstruktive Mitgestaltung der Gesellschaft und des Zusammenhalts zu befähigen und zu aktivieren. Es zielt darauf ab, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und gleichberechtigte Mitwirkung zu ermöglichen, indem persönliche Begegnungen und Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Gruppen in Dialogformaten ermöglicht werden, die das gegenseitige Verständnis erhöhen.

Wer fördert das Projekt:

Das Projekt wird von der Stiftung Mercator gefördert.

KI generiert: Das Bild zeigt den Text "STIFTUNG MERCATOR" in blauer Schrift auf weißem Hintergrund. Der Hauptinhalt des Bildes ist der Name der Stiftung Mercator.

Was konnte bisher umgesetzt werden?

Kommunen beraten und Konflikte konstruktiv bearbeiten

DiAS unterstützt jährlich ca. 70 Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen bei der Gestaltung konfliktsensibler Dialog- und Beteiligungsprozesse. Dazu gehören die Beratung kommunaler Verantwortungstragender bei kommunalen Konflikten sowie die Konzeption und Moderation von Bürgerveranstaltungen. Ein Schwerpunkt liegt aktuell auf den gesellschaftlichen Konflikten rund um die Energiewende mit dem Ausbau von Windkraftanlagen.

Menschen für die Konfliktmoderation qualifizieren

Ein zentraler Bestandteil von DiAS ist der Ausbau eines ostdeutschen Netzwerks qualifizierter Moderator:innen. 2024 wurden in Rostock, danach 2025 und 2026 in Erfurt unsere Moderationsschulung mit 67 Teilnehmenden erfolgreich abgeschlossen. Damit haben wir aktuell bereits einen Moderationspool in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen etabliert, der mehrere hundert ausgebildete Moderator:innen umfasst. Die Schulung wurde zweifach mit dem Innovationspreis Weiterbildung des Freistaats Sachsen prämiert. 

Im Jahr 2027 beginnen zwei weitere Moderationsschulungen für die Länder Berlin und Brandenburg. Die Teilnehmenden lernen, konflikthafte Dialogprozesse professionell zu gestalten, mit emotionalen Situationen umzugehen und unterschiedliche Beteiligungsformate einzusetzen. Ergänzend vernetzt DiAS bereits ausgebildete Moderator:innen in regelmäßigen Stammtischen, einer Moderationsklausur und Fortbildungen und fördert den fachlichen Austausch.

KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen in einem hellen Raum, die sich in kleinen Gruppen unterhalten und Notizen machen. Im Hintergrund sind mehrere Flipcharts mit der Überschrift "FEEDBACK" zu sehen, was darauf hindeutet, dass es sich um eine Feedback-Sitzung oder ein Seminar handelt.
KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen in einem Seminarraum, wobei eine Person vorne steht und eine Präsentation hält, während die anderen auf Stühlen sitzen und zuhören. Der Hauptinhalt des Bildes ist eine Schulung oder ein Workshop.
KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen, die in einem hellen Raum mit großen Fenstern und grünen Wänden stehen und sich unterhalten. Der Hauptinhalt des Bildes ist eine informelle Zusammenkunft oder ein Netzwerktreffen.

Dialog zwischen Polizei und Zivilgesellschaft fördern

Mit der Veranstaltungsreihe „Keine Verschlusssache“ bringt DiAS seit November 2025 Polizeibedienstete und zivilgesellschaftlich Engagierte miteinander ins Gespräch. In Westsachsen fanden bisher vier Dialogveranstaltungen zu Migration und Flucht, queerem Leben im ländlichen Raum, jüdischem Leben und Christopher Street Days statt. Ziel ist es, gegenseitiges Verständnis zu fördern, Vorbehalte abzubauen und die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Zivilgesellschaft zu stärken.

Begegnung und gesellschaftlichen Austausch ermöglichen

Gemeinsam mit der Initiative „gesprächsbereit“ hat DiAS verschiedene Dialogformate umgesetzt. Bei der Veranstaltungsreihe „Arbeit gestern, heute und morgen“ kamen 2024 in Eisenhüttenstadt und Plauen Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen, um über den Wandel der Arbeitswelt, persönliche Erfahrungen und Zukunftsperspektiven zu sprechen. In der Reihe "Dresden im Gespräch" begleiten wir seit Jahren das Deutsche Hygiene Museum in Dresden in der Gestaltung kontroverser Diskussionsformate zu Themen wie Meinungsfreiheit, Wehrpflicht, Feminismus, Gentechnik und vieles mehr. Die Debatten knüpfen an aktuelle Ausstellungen des Museums an und erreichen so eine breite Öffentlichkeit.

Wissen teilen und Akteure vernetzen

Mit dem Fachtag „IM DIALOG – Kommunales Handeln stärken“ im September 2025 in Magdeburg schuf DiAS einen Raum für Austausch, praktische Erfahrungen und fachliche Weiterbildung. Im Mittelpunkt standen gelingende Dialoge, kommunale Konfliktbearbeitung, Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Positionen und die Stärkung engagierter Menschen. Auch durch Fachveranstaltungen Dritter in ganz Deutschland, in jährlich über 50 Workshops und unseren überregionalen Austausch trägt das Projekt dazu bei, Erfahrungen aus der Praxis weiterzugeben und die demokratische Dialogkultur nachhaltig zu stärken.

Fragen Sie uns

Madeleine de Saulce (in Elternzeit)

Referentin – Beratung für Zivilgesellschaft und Kommunen

Dr. Cathleen Bochmann

Referentin – Beratung für Zivilgesellschaft und Kommunen

Tel. 03501 460 882

Tel. 0176 137 142 90

c.bochmann@aktion-zivilcourage.de

Jana Lübeck

Referentin – Beratung für Zivilgesellschaft und Kommunen

Ann Rogalski

Referentin – Beratung für Zivilgesellschaft und Kommunen

Petra Schweizer-Strobel

Referentin – Beratung für Zivilgesellschaft und Kommunen

Andreas Tietze

Referent – Beratung für Zivilgesellschaft und Kommunen