Worum geht es im Projekt?

Cyber-Mobbing, Hass im Klassenchat oder Fake-News sind Herausforderungen, mit denen auch Schulen zunehmend konfrontiert sind. Mit „Schule und digitale Demokratie" werden Partnerschulen in Sachsen mit bedarfsgerechten Bildungsangeboten im reflektierten Umgang mit den sozialen Medien gefördert.

Wen wollen wir erreichen?

Um ein wertschätzendes Miteinander im Schulalltag zu fördern, müssen alle Akteurinnen und Akteure der Schulkultur für das Thema Medienbildung sensibilisiert werden. Hierfür werden Workshops mit Schülerinnen und Schülern, Fortbildungen für Lehrkräfte und Elternabende durchgeführt.

Was sind die Ziele (der Förderung)?

Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler darin zu stärken, digitalen Gefahren selbstbewusst entgegenzuwirken und sie zu befähigen als mündige Bürgerinnen und Bürger im Netz zu agieren. Lehrkräfte und Eltern erweitern ihr Wissen über digitale Lebenswelten im Bereich soziale Netzwerke.

Wer fördert das Projekt:

 

Medienkompetenz für Schulen in Sachsen

Im letzten Jahr wurden mit der Durchführung von knapp 70 Medienkompetenz-Veranstaltungen an 15 Partnereinrichtungen insgesamt 1080 Personen für die Relevanz von Medienbildung sensibilisiert.

Inzwischen sind zudem sieben Workshopkonzepte, sechs Online-Seminar-Angebote, zwei zweitägige Peerausbildungen für Schülerinnen und Schüler sowie zwei Online-Seminar-Angebote für Lehrkräfte und eine Online-Informationsveranstaltung für Eltern Teil von „Schule und digitale Demokratie“.

Unsere nächsten Ziele sind, die Partnerschulen dabei zu unterstützen, die Medien-Peer-Ausbildung auch nach dem zweijährigen Begleitungszeitraum von „Schule und digitale Demokratie“ als Angebot weiterzuführen.

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Mehr Medienkompetenz für Sachsen

Ob Klassenchats voller Beleidigungen oder fiese Hasskommentare auf Instagram: Mit "Schule und digitale Demokratie" setzen wir uns gegen digitale Gewalt ein und erarbeiten mit Schulen Lösungen für eine positive Netzkultur.

„Ich nehme am Peer-Projekt von „Schule und digitale Demokratie“ teil, damit andere nicht Dasselbe erleben wie ich“. Anna, Schülerin einer 8. Klasse, wurde on- und offline von Mitschüler*innen drangsaliert. Als sie von der Medien-Peer-Ausbildung zum Thema Cybermobbing erfuhr, meldete sie sich sofort an und möchte nun durch die Weitergabe ihrer eigenen Erlebnisse und ihrem neu gewonnenen methodischem Wissen jüngere Mitschüler*innen vor solchen Erfahrungen schützen.

Schüler*innen stärken Schüler*innen

Die Medienpeer-Ausbildung ist Teil des Schulbegleitungs-Projekts von „Schule und digitale Demokratie“. Es wird in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus durchgeführt. Im Jahr 2021 wurden erstmals Schüler*innen der 7., 8. und 9. Klasse aus Dohna und Chemnitz ausgebildet. Seitdem geben die Mädchen und Jungen ihr erlangtes Wissen in Form eines 45-minüten Workshops fleißig an die Fünftklässler*innen ihrer Schule weiter.

Medienkompetenz-Veranstaltungen in Präsenz und digital

Neben der Peer-Ausbildung erhalten die Partnerschulen weitere Medienkompetenz-Veranstaltungen für Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern zu Themen wie Fake-News, Datenschutz oder politischer Meinungsbildung in den sozialen Netzwerken. Fast alle Veranstaltungen sind auch digital durchführbar. 15 Schulen in Sachsen wurden bisher über einen Zeitraum von zwei Schuljahren begleitet. Das Feedback ist seither durchweg positiv, nicht nur bei Anna.

 

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Anne Neuber

Referentin (Büro Dresden)

Alena Hegedüs

Referentin (Büro Dresden)

Viele unserer Angebote werden nur anteilig von verschiedenen Mittelgebern gefördert. In der Regel müssen wir einen Eigenanteil von 10 bis 30 Prozent bereitstellen. Zusätzlich sind Fördermittel stets befristet und unterliegen immer dem Risiko nicht weiterfinanziert zu werden. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, dass die Ziele und Vision der Aktion Zivilcourage e. V. von vielen engagierten Menschen aus der Zivilgesellschaft mitgetragen werden.

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