Worum geht es im Projekt?

Das Projekt unterstützt verantwortungstragende Personen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Inneren Sicherheit hinsichtlich der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf kommunaler Ebene.

Wen wollen wir erreichen?

Kernzielgruppen des Projekts sind die Leitungsebene unserer Vereine, Verwaltungsstrukturen und der Strukturen von Polizei und weiteren Ordnungsbehörden. Sie werden durch die Projektmitarbeitenden bei den vorliegenden Herausforderungen überparteilich und kontroversitätsgebunden begleitet.

Was sind die Ziele (der Förderung)?

Unsere Ziele u.a. sind: 

  • die Beratung und Begleitung unserer Kernzielgruppen
  • die Weiterbildung unserer Kernzielgruppen, u.a. hinsichtlich Streit- und Diskussionskultur und kommunaler Konfliktsituationen
  • die Koordinierung regionaler und überregionaler Netzwerke für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Wer fördert das Projekt:

Bundesministerium des Innern, Bau und Heimat, Landespräventionsrat Sachsen

 

Beratung, Moderation und Begleitung

Das Projekt Gemeinsam stark für Demokratie unterstützt (Ober)bürgermeister:innen intensiv bei der Umsetzung von Beteiligungsprozessen auf kommunaler Ebene. Gleichsam verfügt das Projekt über Kompetenzen der präventiven und interventiven Vernetzung hinsichtlich kommunaler Präventionsarbeit in Sachsen.

Beratungsnetzwerk: Feuerwehr. THW und Landessportbund

Das Projekt koordiniert seit 2017 die sächsischen Projekte im Bundesprogramm Zusammenhalt durch Teilhabe und vernetzt somit große Trägerverbände der Rettungs- und Katastrophenhilfe mit Trägern des Gemeinswohls und des Sports. Die Expertise der Einzelprojekte unterstützen zudem in kommunalen Konfliktfällen.

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Krisen-Dialog-Zukunft

Im Rahmen des Verbundprojektes „Krisen-Dialog-Zukunft“ der TU Dresden, FH Münster, Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und Aktion Zivilcourage e. V. wurde das Wirkungspotential von Konfliktdialogen in den vergangenen Jahren systematisch erforscht. Die hier gewonnenen Erkenntnisse setzen wir in unserer täglichen Arbeit unmittelbar um - in unseren Beratungen zur Beteiligungs-, Dialog- und Streitkultur, Moderationsschulungen für kommunale Krisensituationen und Moderationen.

Moderationsschulungen für kommunale Krisensituationen

Um ein landesweites Netz an Moderator*innen für kommunale Krisensituationen zu knüpfen, welches bei Bedarf in den Kommunen vor Ort bei der Planung und Durchführung von Bürgerbeteiligungs- und Dialogveranstaltungen unterstützen kann, führten wir umfangreiche Moderationsschulungen durch. Hierbei konnten 40 Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung und zivilgesellschaftliche Akteure das Handwerkszeug für die gelingende Moderation konfliktreicher Bürgerdialoge vermittelt werden.

Gemeinsam stark für Demokratie (gerade) in Krisenzeiten

Im Fokus der Projektarbeit standen 84 Fachberatungen und Prozessbegleitungen, 48 Vernetzungsformate, 39 Workshops und Bildungsmaßnahmen (15 davon digital als Webinar) sowie 34 Moderationen im Zusammenhang kommunaler und überregionaler Konflikt- und Dialogformate. Mit den Projektmaßnahmen konnten in diesem Jahr 3.158 Personen erreicht werden. Deutlich zeigt sich in diesem Jahr der Fokus auf institutionalisierte Herausforderungen. Eine Vielzahl an Maßnahmen widmete sich dem Themenkomplex Konflikt, Kommunikation und Moderation (89), auf Projekt- und Institutionsentwicklung (42) und zum Themenfeld Extremismus (28). Anfragende Institutionen und Kooperationspartner des Projekts waren Vereine und Initiativen (107) sowie kommunale, freistaatliche und Bundesbehörden (83). Besonders erwähnenswert waren Workshopdurchführungen zu Mediennutzung, Falschnachrichten, Extremismus, Diskussions- und Streitkultur und Deeskalation mit 115 Soldat*innen und 220 Mitarbeiter*innen eines Wachschutzes.

Bürgerbeteiligung von unten

Darüber hinaus beraten und unterstützen wir im Projekt „Gemeinsam Verantwortung tragen im Dresdner Norden“ ein zivilgesellschaftliches Netzwerk bei der Umsetzung von verschiedenen 
Bürgerbeteiligungsvorhaben, mit denen der Zusammenhalt gestärkt werden soll, denn vor Ort gibt es von der Barrierefreiheit bis zur Schulnetzplanung genügend gemeinsame Anliegen zu bearbeiten, die allgemeine politische Differenzen in den Hintergrund treten lassen.

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Frag uns

Andreas Tietze

Referent

Beratung von Kommunen, Vereinen und Verantwortlichen

Tel. 03501 460 882
a.tietze@aktion-zivilcourage.de

Markus Mehnert

Referent

Beratung von Kommunen, Vereinen und Verantwortlichen

Tel. 03501 460 882
m.mehnert@aktion-zivilcourage.de

Viele unserer Angebote werden nur anteilig von verschiedenen Mittelgebern gefördert. In der Regel müssen wir einen Eigenanteil von 10 bis 30 Prozent bereitstellen. Zusätzlich sind Fördermittel stets befristet und unterliegen immer dem Risiko nicht weiterfinanziert zu werden. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, dass die Ziele und Vision der Aktion Zivilcourage e. V. von vielen engagierten Menschen aus der Zivilgesellschaft mitgetragen werden.

Werden auch Sie Teil dieser Vision und ermöglichen Sie mit Ihrer Spende eine stabile und langfristige Finanzierung der zahlreichen Angebote für Kinder bis Senioren.

Klausur ausgebildeter Moderatoren für kommunale Krisensituationen

vom 06.05. bis zum 07.05.2022 trafen erstmals alle bisher ausgebildeten Moderatoren der Ausbildungsreihe in Ihrer ersten Klausur zusammen. .

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