chon zum 15. Oktober hatten 14 Vereine Anträge auf Förderung über das Lokale Handlungsprogramm für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden eingereicht. Nachdem die Sitzung des Begleitausschusses, der über die Anträge berät, einmal verschoben werden musste, sind nun endlich alle Entscheidungen getroffen.

Und das auf keinen Fall leichtfertig. Zwischen den Mitgliedern des Ausschusses wurde engagiert diskutiert: Zum Beispiel über die beiden Anträge, die am Ende leider nicht genug Stimmen bekamen. Und über die Stadtteilnetzwerke in Leuben, Laubegast, Johannstadt und Löbtau, die schon seit vielen Jahren über das LHP gefördert werden und die sich möglichst immer weiterentwickeln sollten.

Rege Diskussion - einhellige Entscheidung

Am Ende befürwortete der Ausschuss die wiederholte Förderung der vier Netzwerke. Auch weitere Projekte wurden begrüßt: Zum Beispiel ganzjährige Angebote für Kunstschaffende mit und ohne Migrationsgeschichte oder für Kinder und Jugendliche, die sich anhand des Mediums Film mit demokratischen und zivilgesellschaftlichen Grundwerten sowie den allgemeinen Menschenrechten auseinandersetzen können.

Besonders gespannt sind wir auch auf eine Ausstellung mit 22 Gemälden, die jeweils einem Buchstaben des hebräischen "Alef Bet" gewidmet sein werden und die an einem besonderen Ort zu sehen sein wird. Viele weitere tolle Projekte können jetzt an den Start gehen, auch wenn es nicht ganz so viele Anträge wie in den letzten Jahren gab.

Nächste Frist: 20. Februar 2022

Eine Zurückhaltung ist spürbar. Und die ist vermutlich den schwierigen Bedingungen für Projekte geschuldet, die auf einem respektvollen direkten Miteinander, gemeinsamem Lernen und Begegnngen beruhen. Wir warten alle mittlerweile ungeduldig auf bessere Zeiten.

Spätestens im Frühjahr wird sich die Lage hoffentlich entspannen und wir möchten Sie weiter ermutigen, Anträge auf Förderung aus dem Lokalen Handlungsprogramm einzureichen. Bis zum 20. Februar 2022 werden Anträge für Projekte entgegen genommen, die ab dem 1.4.2022 beginnen sollen.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die vorherige Beratung durch die Mitarbeiterinnen der Koordinierungs- und Fachstelle. Und auch sonst können Sie sich mit Fragen und Problemen an die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie wenden: 0351 2029 8382 und fachstelle-lhp@aktion-zivilcourage.de.