Worum geht es im Projekt?

Im Bereich der interkulturellen Jugendarbeit begleiten wir junge Menschen und bieten ihnen Empowerment-Räume. In Kooperation mit dem Polizeirevier Pirna führen wir Workshops zur Kriminalprävention durch und mit der "Interkulturelle Elternarbeit" stärken wir Erzieher*innen migrantische Eltern.

Wen wollen wir erreichen?

Unsere Angebote richten sich an Neuzugewanderte sowie an Institutionen im Kontext von Integration und Migration.

Was sind die Ziele (der Förderung)?

  • Stärkung des Systemverständnisses von Neuzugewanderten
  • Verhinderung von Straftaten und der Bildung von gesellschaftlichen Parallelstrukturen
  • Förderung eines friedlichen und auf Offenheit basierenden Zusammenlebens
  • Schaffung eines Heimatgefühls junger Geflüchteter im Landkreis SSOE

Wer fördert das Projekt:

 

  • Workshops mit der Polizei in Integrationskursen zu den Aufgaben der Polizei
  • Workshops mit der Bundespolizei zu Interkulturellen Themen
  • Wöchentliche Ganztagsangebote für Jungen und Mädchen
  • Regelmäßige außerschulische Freizeitangebote (z.B. Moschee-Besuch, Kletterwald, Erlebniswanderungen uvm.)
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Unser Ziel war es diese Fragen zu beantworten und dabei Räume zu schaffen, in denen sich junge Menschen abseits der alltäglichen Probleme begegnen können. Diese Räume wurden durch die Corona-Pandemie verkleinert und wir haben sie wieder etwas ausgedehnt.

Ganztagsangebote für Jungen und Mädchen

Ausgangspunkt dafür waren sich regelmäßig treffenden Gruppen im Rahmen des Ganztags-Angebotes an zwei Schulen. In „Safer-Spaces“ hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit uns und sich zunächst besser kennenzulernen und somit eine echte Verbindung und Vertrauen aufzubauen. Dies gelang bei gemeinsamen Kochaktionen in der Schulküche, lockeren Gesprächsrunden und gemeinsamen Kicken in der Sporthalle. Hauptsache es macht Spaß!

Neben Spaß auch Reflexion

Der Spaß und die damit einhergehende positive Beziehung war jedoch nur das Eingangstor zu vielen spannenden Reflexionsmomenten. So wurde im Rahmen einer Jungen-Freizeit die eigene Männlichkeit reflektiert und der Frage nachgegangen „Was bedeutet Religion für mich und wie beeinflusst sie meinen Alltag?“. Besuche im Kletterpark boten den Jungen und Mädchen die Möglichkeit, die eignen Grenzen auszutesten, und bei gemeinsamen Wanderungen in der Sächsischen Schweiz gab es Gelegenheiten intime Probleme zu besprechen oder einfach gemeinsam die Natur zu genießen. Solche Erfahrungen unterstützten die Ich-Entwicklung der Jugendlichen maßgeblich. Wir sind froh die jungen Menschen in ihren Prozessen zu begleiten und freuen uns auf das nächste Jahr. 

 

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Frag uns

Angela Tomalka

Referentin

Integration und Ehrenamt

Tel. 03501 779 114 4
a.tomalka@aktion-zivilcourage.de

Oliver Lötzke

Referent

Integration und Ehrenamt

Tel. 03501 779 114 4
o.loetzke@aktion-zivilcourage.de