Rückenwind für Engagement: Bis zu 500 Euro für Projekte

12. Mai 2020

Förderung Aktion Zivilcourage

Verändert, verschoben, umgeplant – schon seit einer Weile wird in den Maschinenräumen verschiedener Projektschmieden überlegt und umdisponiert, weil viele Vorhaben nicht mehr wie geplant stattfinden können. Inzwischen scheint vielfach ein erster neuer Umgang gefunden - und Zeit für einen neuen Anlauf.

Zeit für einen neuen Anlauf

Corona kam und legte viele Vorhaben auf Eis - doch gerade jetzt ist gesellschaftliches Engagement besonders wichtig. Mit den beiden demokratiefördernden Fonds der Aktion Zivilcourage werden Projekte unterstützt, die sich auf unterschiedliche Weise für ein gemeinsames Miteinander einsetzen. Im Hinblick auf die Kontaktbeschränkungen sind hierbei auch Ideen zum digitalen Austausch gefragt, bleiben aber mit Blick auf die ersten Lockerungen  nicht die einzigen Möglichkeiten für gemeinnützige Aktionen.

Der Weg zur Förderung

Im Mikroprojektefonds können ehrenamtlich engagierte Initiativen, Bündnisse und Vereine jeweils bis zu 500 Euro über ein einfaches Formular auf der Webseite der Aktion Zivilcourage beantragen. Tragen geplante Vorhaben dazu bei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken oder haben - wie beispielsweise das gemeinsame Herstellen von Mundbedeckungen - einen besonderen Bezug zur aktuellen Situation, können sie im Rahmen der Richtlinie gefördert werden.

Jugendförderung im Landkreis

Auch für Jugendliche gibt es die Möglichkeit, sich um Fördergelder zu bewerben: Der Jugendfonds Stadt.Land.Cash! (www.stadt-land-cash.de) bietet dafür für Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren ebenfalls Finanzierung bis zu 500 Euro. Bei Bedarf können sich junge Projektinitiator*innen auch bei der Umsetzung ihrer Projektideen beraten lassen.

Antragsformulare

Beide Förderfonds werden aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und aus Mitteln des Freistaates Sachsen finanziert. Die Antragsformulare und weitere Informationen zum Mikroprojektefonds und zum Jugendfonds finden sich hier.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ulla Stägeman-Lungwitz und Theresa Schramm: u.staegemann@aktion-zivilcourage.de

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