Krisen-Dialog-Zukunft

31. August 2019

Moderator*innen und Wissenschaftler*innen sitzen gemeinsam an einem Tisch und diskutieren

Am 31.8.2019, ein Tag vor der Landtagswahl in Sachsen also, trafen sich Moderatorinnen und Moderatoren der Initiative gesprächsbereit und der Bürgerwerkstätten, die die Staatskanzlei in den letzten Monaten in allen Landkreisen im Freistaat durchgeführt hat, mit Wissenschaftlern der TU Dresden zu einer gemeinsamen Klausur.

Konstruktiver Austausch zwischen Praxis und Forschung

Das Institut für politische Systeme und Systemvergleich der TU erforscht im Rahmen eines gemeinsamen Verbundprojektes mit der Aktion Zivilcourage e. V., der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der FH Münster, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, die Wirkfähigkeit von Bürgerdialogen in regionalen Konflikten. Die Aktion Zivilcourage e. V. und dadurch auch die Initiative gesprächsbereit sind hierbei Praxispartner. Ein regelmäßiger Austausch von Praxiserfahrungen und aktuellen Forschungsergebnissen ist unabdingbar, um Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Dialogveranstaltungen und Dialogformaten vor dem Hintergrund der konkreten Konfliktsituation vor Ort herauszufiltern und daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft zu entwickeln. Wir danken den Kollegen Dr. Cathleen Bochmann, Dr. Willi Hetze, David Gäbel und Dr. Ulrike Schumacher von der TU Dresden sehr für die Gastfreundschaft an ihrem Institut, die sehr anschauliche Präsentation ihrer bisherigen Ergebnisse und die äußerst fruchtbaren Diskussionen und Anregungen!

Moderator Andreas Tietze im GesprächEine Frau präsentiert vor teilnehmenden Diskutierenden

 

 

 

 

 

Förderung

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beginnend am 1. März 2018 für drei Jahre im Rahmen der Ausschreibung „Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten von Krisen und Umbrüchen“ finanziert.