Austausch, Reflexion und neue Impulse für die DemokratieFabrikZusammenhalt
Am 12. Juni nahmen die Mitarbeitenden des Projektes DemokratieFabrikZusammenhalt der Aktion Zivilcourage e. V. an einer Praxiswerkstatt des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ teil. Eingeladen waren wir hierzu zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Frankfurt am Main.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle Herausforderungen in den geförderten Projekten sowie die gemeinsame Suche nach Lösungsansätzen für die praktische Arbeit vor Ort. In verschiedenen Arbeitsphasen reflektierten die Teilnehmenden ihre Projektpraxis, diskutierten Erfahrungen aus ihren jeweiligen Handlungsfeldern und entwickelten Ideen zur Weiterentwicklung ihrer Angebote.
Wie erreichen wir unterschiedliche Zielgruppen?
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie unterschiedliche Zielgruppen noch besser erreicht und in demokratische Beteiligungsprozesse eingebunden werden können. Für das Projekt DemokratieFabrikZusammenhalt ist dies von zentraler Bedeutung. Es unterstützt Kommunen, Vereine und lokale Verantwortungstragende dabei, Beteiligung zu stärken, Dialogräume zu schaffen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Die Diskussionen boten hierfür zahlreiche Anregungen und neue Perspektiven.
Wie wirkt Demokratieförderung?
Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmenden zur Evaluation des Bundesprogramms aus. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie Wirkungen von Demokratieförderung sichtbar gemacht und Erfahrungen aus der Praxis systematisch für die Weiterentwicklung der Projektarbeit genutzt werden können.
Die Praxiswerkstatt hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Projekten ist. Gemeinsame Reflexion, gegenseitiges Lernen und die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen tragen dazu bei, die Qualität und Wirksamkeit demokratischer Projektarbeit nachhaltig zu stärken.
Qualitätssicherung und Weiterentwicklung
Die gewonnenen Erkenntnisse werden in die weitere Arbeit der DemokratieFabrikZusammenhalt einfließen und dazu beitragen, die Angebote des Projekts noch stärker an den Bedarfen der kommunalen Praxis auszurichten.
Hintergrund: Die geförderten Projekte im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ werden im Zeitraum der Förderung durch die IMAP GmbH wissenschaftlich begleitet. Ziel dieser Begleitung ist es, Wirkungen des Programms zu erfassen, Impulse für die Weiterentwicklung zu geben und die Erfahrungen der Träger für die Praxis und zukünftige Projekte zu erschließen.
Zum Projekt
Im Projekt DemokratieFabrikZusammenhalt unterstützen und beraten wir Verantwortungstragende aus Verwaltungen, Organisationseinheiten der inneren Sicherheit und Vereinen insbesondere in ländlichen oder strukturschwachen Räumen. Unterstützt wird durch bedarfsspezifische Beratungsangebote, Moderationen oder Weiterbildungsformate, wobei die Entwicklung von Resilienz als auch Wissensvermittlung in den Bereichen Extremismus, Vielfalt und Antidiskriminierung fokussiert wird. Gefördert wird dieses Projekt durch die Bundeszentrale für politische Bildung im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ sowie dem Landespräventionsrat Sachsen.