Tag der Zivilcourage – Bundesweite Aktion

19. September 2019

Passant*innen werden von Mitarbeiter*innen der Aktion Zivilcourage in der Pirnaer Altstadt angesprochen und über Zivilcourage informiert

Zum Tag der Zivilcourage am 19. November  waren wir mit einem Stand in der Pirnaer Altstadt präsent. Dabei redeten wir mit Passant*innen über couragiertes Handeln und unterstützten so das Bundesnetzwerk Zivilcourage bei ihrer deutschlandweiten Aktion.

Wer kurz Zeit hatte, bekam unser Heft mit 10 Tipps für zivilcouragiertes Handeln mit auf den Weg. Bei Kaffee und Keksen entwickelten sich teilweise auch längere Gespräche über Engagement in der Region oder die Arbeit der Aktion Zivilcourage.

Warum wir Zivilcourage „feiern“

Der Aktionstag zum 19.09. soll in ganz Deutschland etabliert werden, weil wir darauf aufmerksam machen wollen, dass Zivilcourage ein ganz wesentlicher Baustein für unsere Freiheit und Demokratie ist. Jeder kann überall etwas dazu beitragen, dass wir uns alle geschützt, verstanden und geborgen fühlen.

Die vielen Engagierten, die sich im Namen der Zivilcourage stark machen, können den 19.09. dafür nutzen um durch die erhöhte Sichtbarkeit mehr Menschen als sonst zu erreichen und Zivilcourage greifbar zu machen. Dies hat auch in Pirna funktioniert und so kamen einige interessante Gespräche zustande.

Zuspruch und Kritik

Auf der einen Seite gab es viel Zuspruch und positives Feedback zur Aktion. Den Menschen ist Zivilcourage wichtig: So berichteten einige Passant*innen von ihrem Ehrenamt oder von ihrer Arbeit, in der sie anderen Menschen helfen.

Viele Kinder wurden auf den Stand aufmerksam und fragten interessiert, was denn das Wort Zivilcourage überhaupt bedeutet. Sie erzählten uns auch von Situationen in der Schule, in denen sie einschreiten mussten oder es wollten, aber nicht wussten wie.

Andererseits waren wir aber auch mit Kritik und Unverständnis mancher Bürger*innen konfrontiert. Sie sahen unseren Stand als Gelegenheit, um ihren Unmut über die politische Lage, „die Jugend von heute“ oder andere Ängste und Sorgen zu äußern. Wir hörten lange zu, aber es war schwierig, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Dennoch hoffen wir, dass zumindest der Austausch verschiedener Positionen einen Beitrag zum couragierteren Handeln geleistet hat!

Wie geht es weiter?

Egal, ob als Verein, Gemeinde, Schule, Uni, Kindergarten, … Jede*r von uns kann Zivilcourage lernen, weitergeben und darüber sprechen. Das Netzwerk kann wachsen und wir können dabei voneinander lernen. Das geschieht unter anderem auch beim Courage!Congress 2019 am 15.-16. November.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Außerdem lohnt sich ein Blick auf den Online Auftritt des Courage! Office bei Facebook oder im Netz unter www.courage-office.de