In der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein töteten die Nationalsozialisten in den Jahren 1940 und 1941 rund 15000 Menschen. Die meisten davon waren Männer, Frauen und Kinder mit einer Behinderung oder psychischen Erkrankung, denen die NS-Ideologie das Lebensrecht absprach. Auch mehr als tausend Häftlinge aus Konzentrationslagern starben in den Gaskammern der Tötungsanstalt.
Der Workshop zur Geschichte von Pirna-Sonnenstein ermöglicht Schülerinnen und Schülern die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus im Rahmen der „Aktion T4“. Durch den regionalen Bezug können persönliche Bezüge hergestellt werden.
ZIELE
- Die Teilnehmenden wissen, worum es sich bei der „Aktion T4“ gehandelt hat und sind sich des regionalen Bezuges bewusst.
- Die Teilnehmenden bauen Empathie mit den Menschen auf, die Opfer dieser Verbrechen geworden sind.
- Die Teilnehmenden können Strategien der Entmenschlichung von Gruppen entlarven.
- Die Teilnehmenden kennen Täterbiographien und Handlungsspielräume.
INHALTE
- Aktion T4 und Pirna Sonnenstein
- Lebenswege betroffener Menschen
- Propagandastrategien der Nationalsozialisten
- Täterbiographien
- Hilfe und Solidarität
DAUER
- Ca. 4 Stunden
ZIELGRUPPE
- Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9
KOSTEN
- Preis auf Anfrage
