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Das Aktion Zivilcourage Logo als Schriftzug dient als Logo

Krisen-Dialog-Zukunft

KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die in einem großen, hellen Raum mit Holzwänden und -boden sitzen und sich in einem Kreis unterhalten. Der Hauptinhalt des Bildes ist eine Versammlung oder ein Workshop, bei dem die Teilnehmer in einer informellen Atmosphäre diskutieren.

Worum geht es im Projekt?

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern widmen wir uns im Rahmen von „Krisen-Dialog-Zukunft“ sowohl wissenschaftlich als auch praktisch der Frage, wie in Krisenzeiten, in denen politische Meinungsverschiedenheiten für unüberwindbar gehalten werden, Dialog erfolgreich gestaltet werden kann.

Wen wollen wir erreichen?

Mit unseren Fortbildungen, Schulungen, Begleitungs- und Unterstützungsangeboten wenden wir uns an Kommunalverwaltungen und andere staatliche Stellen sowie zivilgesellschaftliche Akteure, die den derzeit brüchigen gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Dialog stärken möchten.

Was sind die Ziele (der Förderung)?

Das Ziel des Projektes ist es, Verwaltung und Zivilgesellschaft dafür zu sensibilisieren und zu befähigen, kommunalen Krisen durch geeignete Dialog- und Bürgerbeteiligungsangebote im optimalen Fall präventiv, im akuten Fall deeskalierend zu begegnen, und diese dabei umfassend zu unterstützen.

Wer fördert das Projekt:

Das Projekt wird durch das Bundesprogramm Demokratie Leben!, den Freistaat Sachsen sowie die Robert Bosch Stiftung gefördert.

KI generiert: Das Bild zeigt die Logos und Namen mehrerer Institutionen und Programme, darunter das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesprogramm "Demokratie leben!", die Sächsische Landesstiftung und die Robert Bosch Stiftung. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Darstellung von Förderern und Partnern, die eine Maßnahme im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" finanzieren.

Was konnte bisher umgesetzt werden?

KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen in einem Seminarraum, die an einer Präsentation oder einem Workshop teilnehmen. Der Hauptinhalt ist eine Bildungsveranstaltung, bei der ein Referent vorne steht und eine Präsentation hält, während die Teilnehmer zuhören und Notizen machen.
KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die in einem Kreis in einem Raum mit Holzboden und großen Fenstern sitzen und sich unterhalten. Es scheint sich um eine Diskussionsrunde oder ein Seminar zu handeln, bei dem die Teilnehmer aktiv teilnehmen und zuhören.

Ausbildung von Moderator:innen für kommunale Krisensituationen

Seit Beginn des Projektes haben wir bereits über 50 Moderator:innen für kommunale Krisensituationen ausgebildet.

Derzeit findet der 5. Ausbildungsdurchgang mit weiteren 17 Teilnehmenden statt. Die Schulung erfolgt in zehn Modulen, u. a. mit den Schwerpunkten verbale und nonverbale Kommunikation, Rhetorik, Gewaltfreie Kommunikation, Veranstaltungsmoderation, journalistisches Moderieren, eigene Haltung, innere Widerstände, Besonderheiten und technischen Grundlagen der Online-Moderation sowie Moderation von konfliktträchtigen Situationen.

Die Schulung beinhaltet auch viele Praxiselemente und Möglichkeiten zum Üben. Nach der Schulung bieten wir regelmäßig Reflexionsräume, um im kollegialen Miteinander gemachte Erfahrungen auszutauschen und Methoden und Formate weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, eine stetig wachsende und diverse Gruppe an Moderator:innen zusammenzustellen und fortlaufend weiterzubilden, die Kommunen bei der Vorbereitung und Durchführung von analogen sowie digitalen Bürgerbeteiligungs- und Dialogveranstaltungen kompetent unterstützen können.

Kommunen im Dialog - Unterstützung auch für zivilgesellschaftliche Initiativen

Nicht immer geht der Impuls für Bürgerbeteiligung und Dialog jedoch von den kommunalen Verwaltungen aus, zunehmend fordern Bürger:innen dies auch selbst ein und laden Mitbürger:innen, kommunale Verantwortungsträger*innen, Politiker:innen oder andere Experten:innen zu selbstorganisierten Formaten. Neben Kommunen unterstützen wir daher ausdrücklich auch gerne zivilgesellschaftliche Initiativen bei der Vorbereitung und Durchführung solcher Veranstaltungen und bilden diese auch maßgeschneidert fort, bspw. im Hinblick auf die Kleingruppenmoderation. So konnten wir beispielsweise das Netzwerk Dresden Nord bei verschiedenen Beteiligungsformaten, Bürger-Politiker-Dialogen und Wahlforen begleiten. Dies ist uns insbesondere deshalb ein großes Anliegen, da ein solcher „Dialog von unten“ ganz andere Kreise zu erreichen vermag, das Gefühl der Selbstwirksamkeit von Bürger*innen fördert und den gesellschaftlichen nachhaltig Zusammenhalt stärkt.

Im Herbst 2021 verlagerte sich unsere Arbeit im Kontext der Corona-Pandemie zunehmend in den digitalen Bereich. Wir führten mit der Initiative „gesprächsbereit“ der Aktion Zivilcourage e. V. eine Dialogreihe über gesellschaftliche Verständigung unter dem Titel „Ich weiß es besser!“ durch und evaluierten diese systematisch. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wurden vier Dialoge in Kooperation mit dem Deutschen Hygienemuseum Dresden mit maßnahmenbefürwortenden und maßnahmenskeptischen Teilnehmenden umgesetzt.

Begleitung von Kommunen bei kommunalen Konfliktsituationen im Hinblick auf Bürgerbeteiligungs- und –dialogprozessen

Das Kompetenzzentrum begleitet für die Planung und Umsetzung von Bürgerbeteiligungs- und Dialogformaten eine Vielzahl von sächsischen Kommunen. Im Sommer 2021 moderierte KDZ insbesondere Dialoge, die sich schwerpunktmäßig mit der Corona-Pandemie beschäftigten. Im Fortlauf des Jahres moderierten Projektangehörige 25 Formate – unter anderem ein trinationales Bürgerforum zur Zukunft Europas, Wahlforen zur Bundestagswahl in Dresden, Radeberg, Hoyerswerda und Pirna sowie weitere Austauschformate für Bürgermeister:innen und kommunale Verantwortungstragende.

Mehr lesen in unserem Jahresbericht

Fragen Sie uns

Petra Schweizer-Strobel

Referentin – Beratung für Zivilgesellschaft und Kommunen

Andreas Tietze

Referent – Beratung für Zivilgesellschaft und Kommunen

Madeleine de Saulce

Referentin – Beratung für Zivilgesellschaft und Kommunen