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KI generiert: Das Bild zeigt eine Collage aus drei verschiedenen Ansichten: Einem mehrstöckigen Gebäude mit vielen Fenstern, einer Glasfläche mit der Aufschrift "Herr- und Pflegeanstalt" und einem Ausschnitt eines Turms mit Bäumen im Vordergrund. Der Hauptinhalt des Bildes scheint sich auf historische oder institutionelle Gebäude zu beziehen.

Reinigung der Denkzeichen

28.01.2022

KI generiert: Das Bild zeigt eine Person in Winterkleidung, die eine Informationsafel in einem Freiluftbereich betrachtet. Im Hintergrund sind ein grasbewachsener Hügel und einige Gebäude zu sehen.
KI generiert: Das Bild zeigt eine Person in schwarzer Jacke mit roten Handschuhen, die mit einem pinken Stift auf eine Glasfläche schreibt oder zeichnet. Im Hintergrund sind ein Gebäude und ein Garten mit Büschen zu sehen.
KI generiert: Das Bild zeigt zwei Personen, die an einer Glasfläche stehen und diese mit einem Werkzeug bearbeiten. Im Hintergrund sind eine Straße, Gebäude und Bäume zu sehen.
KI generiert: Das Bild zeigt eine Person von hinten, die mit einem Handy gegen eine Glasscheibe klopft, auf der ein Bild einer Burg oder eines Schlosses zu sehen ist. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Interaktion der Person mit dem Bild auf der Glasscheibe.

Gemeinsam mit der Gedenkstätte Pirna Sonnenstein wurden zum Tag der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus die Denkzeichen in Pirna besucht und gereinigt.

Die Kunstinstallation Denkzeichen "Vergangenheit ist Gegenwart"

16 Denkzeichen sind in der Stadt Pirna vom Bahnhof bis zur Gedenkstätte Pirna Sonnenstein angebracht und erinnern an die NS-Krankenmorde, die in der damaligen Tötungsanstalt stattgefunden haben. Bei den Denkzeichen "Vergangenheit ist Gegenwart" handelt es sich um ein aus insgesamt 16 Glastafeln bestehendes Mahnmal. Es wurde von der Berliner Künstlerin Heike Ponwitz entworfen und 2006 errichtet. Vor einer idealisierten Ansicht des Sonnensteins und der Pirnaer Altstadt des Malers Canaletto aus dem 18. Jahrhundert sind jeweils Begriffe zu lesen, die im Zusammenhang mit den Massenmorden auf dem Sonnenstein in den Jahren 1940 und 1941 stehen. Über einen QR-Code gibt es die Möglichkeit Hintergrundwissen zu den Begriffen zu bekommen.

Reinigungsaktion

Gemeinsam mit der Gedenkstätte Pirna Sonnenstein sind wir den Weg der Denkzeichen abgelaufen. Einige der Glastafeln waren beschmiert und wurden von uns gereinigt. Dabei gab es auch eine zufällige Begegnung mit der Stadtreinigung, die uns spontan unterstützte.

Melanie Wahl von der Gedenkstätte brachte uns zusätzlich die Hintergründe der Installation und die Bedeutung der Begriffe nähe. Unsere Führung und Reinigung der Denkzeichen beendeten wir auf dem Sonnenstein. Der Blick ins Tal, über den ehemaligen Aschehang löste ein mulmiges Gefühl bei uns aus. Umso wichtiger ist es, an die Vergangenheit zu erinnern und daraus zu lernen. Wir als Gesellschaft tragen gemeinsam eine Verantwortung dafür, dass sich die Verbrechen der NS-Zeit nicht wiederholen.

Führungen in der Gedenkstätte

Wer sich in Pirna auf den Weg machen möchte, mehr über die ehemalige Tötungsanstalt Pirna Sonnenstein zu erfahren, kann den Weg der Denkzeichen als Ausgangspunkt nutzen. Auch ein Besuch der Gedenkstätte ist wieder möglich. Hier gibt es dazu weitere Informationen.