Erinnerungsarbeit
Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen: darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.
Erinnerungsarbeit schafft Zugänge zu Geschichte, die über reines Wissen hinausgehen. Durch Gedenkstättenfahrten, historische Orte und gemeinsame Reflexion werden junge Menschen dazu angeregt, Vergangenheit zu verstehen, Fragen an die Gegenwart zu stellen und eigene Haltungen zu entwickeln.
Dabei geht es nicht nur um das Erinnern selbst, sondern auch um Orientierung für heute: um Verantwortung, Empathie und die Auseinandersetzung mit demokratischen Werten. So wird Geschichte zu einem lebendigen Lernfeld, das junge Menschen stärkt und dazu einlädt, ihre Zukunft bewusst mitzugestalten.

Bildungsfahrt nach Theresienstadt
Die Bildungsfahrt nach Theresienstadt richtet sich an Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8 sowie an interessierte Jugend- und Erwachsenengruppen. Im Mittelpunkt steht der Besuch des ehemaligen Ghettos und Konzentrationslagers Theresienstadt mit Führungen, optionalen Museumsbesuchen und einem interaktiven Workshop, um Geschichte vor Ort zu erschließen und zu reflektieren.

Bildungsfahrt Auschwitz – Oświęcim
Die Bildungsfahrt nach Auschwitz/Oświęcim richtet sich an Schüler*innen ab Klasse 8 sowie an interessierte Jugend- und Erwachsenengruppen. Während der mehrtägigen Fahrt setzen sich die Teilnehmenden an den historischen Orten mit der Geschichte auseinander; Führungen, Workshops und weitere Programmpunkte in Auschwitz und Kraków können je nach Bedarf kombiniert werden.

Gedenkspurpflege - gegen das Vergessen
Mit der Gedenkspur setzen wir ein sichtbares Zeichen des Erinnerns im öffentlichen Raum. Durch das gemeinsame Erneuern der Kreuze in Prina setzen sich junge Menschen mit Geschichte, Verantwortung und der Bedeutung von Erinnerungskultur auseinander und tragen dazu bei, das Gedenken lebendig zu halten.

einige waren Nachbarn - eine Wanderausstellung
Die Wanderausstellung „Einige waren Nachbarn“ kann kostenfrei über die Aktion Zivilcourage ausgeliehen werden und richtet sich an Schulen sowie weitere Bildungseinrichtungen. Sie regt dazu an, sich anhand von Führungen und pädagogischer Begleitung mit der Frage auseinanderzusetzen, wie gesellschaftliches Mitlaufen, Mitverantwortung und Widerstand in Zeiten von Unrecht möglich waren.

Workshop zur Tötungsanstanstalt Pirna-Sonnenstein
Der Workshop zur Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein verbindet den Besuch der Gedenkstätte mit einer intensiven Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen und ihren Folgen. Über Führungen, Quellenarbeit und biografische Zugänge lernen die Teilnehmenden, Geschichte am authentischen Ort zu verstehen und ihre Bedeutung für Gegenwart und Erinnerungskultur zu reflektieren.
Frag uns

Angela Tomalka
Referentin – Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Sächsische Schweiz-Ostererzgebirge und Schulen ab Klasse 5 (Workshop-Anfragen und Fachtagungen)
Tel. 0176 153 372 74
a.tomalka@aktion-zivilcourage.de
