Worum geht es im Projekt?

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern widmen wir uns im Rahmen von  „Krisen-Dialog-Zukunft“ sowohl wissenschaftlich als auch praktisch der Frage, wie in Krisenzeiten, in denen politische Meinungsverschiedenheiten für unüberwindbar gehalten werden,  Dialog erfolgreich gestaltet werden kann. 

Wen wollen wir erreichen?

Mit unseren Fortbildungen, Schulungen,  Beratungs- und Unterstützungsangeboten wenden wir uns an Kommunalverwaltungen und andere staatliche Stellen sowie  zivilgesellschaftliche Akteure, die den derzeit brüchigen gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Dialog stärken möchten. 

Was sind die Ziele (der Förderung)?

Das Ziel des Projektes ist es, Verwaltung und Zivilgesellschaft dafür zu sensibilisieren und zu befähigen, kommunalen Krisen durch geeignete Dialog- und Bürgerbeteiligungsangebote im optimalen Fall präventiv, im akuten Fall deeskalierend zu begegnen, und diese dabei umfassend zu unterstützen. 

Wer fördert das Projekt:

 

Ausbildung von Moderator*innen für kommunale Krisensituationen

Seit Beginn des Projektes haben wir bereits über 40 Moderator*innen für kommunale Krisensituationen ausgebildet.

Derzeit findet der 3. Ausbildungsdurchgang mit weiteren 16 Teilnehmenden statt. Die Schulung erfolgt in zehn Modulen, u. a . mit den Schwerpunkten verbale und nonverbale Kommunikation, Rhetorik, Gewaltfreie Kommunikation, Veranstaltungsmoderation, journalistisches Moderieren, eigene Haltung, innere Widerstände, Besonderheiten und technischen Grundlagen der Online-Moderation sowie Moderation von konfliktträchtigen Situationen. 

Die Schulung beinhaltet auch viele Praxiselemente und Möglichkeiten zum Üben. Nach der Schulung bieten wir regelmäßig Reflexionsräume, um im kollegialen Miteinander gemachte Erfahrungen auszutauschen und Methoden und Formate weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, eine stetig wachsende und diverse Gruppe an Moderator*innen zusammenzustellen und fortlaufend weiterzubilden, die Kommunen bei der Vorbereitung und Durchführung von analogen sowie digitalen Bürgerbeteiligungs- und Dialogveranstaltungen kompetent unterstützen können.

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Kommunen im Dialog - Unterstützung auch für zivilgesellschaftliche Initiativen

Nicht immer geht der Impuls für Bürgerbeteiligung und Dialog jedoch von den kommunalen Verwaltungen aus, zunehmend fordern Bürger*innen dies auch selbst ein und laden Mitbürger*innen, kommunale Verantwortungsträger*innen, Politiker*innen oder andere Experten*innen zu selbstorganisierten Formaten. Neben Kommunen unterstützen wir daher ausdrücklich auch gerne zivilgesellschaftliche Initiativen bei der Vorbereitung und Durchführung solcher Veranstaltungen und bilden diese auch maßgeschneidert fort, bspw. im Hinblick auf die Kleingruppenmoderation. So konnten wir beispielsweise die AG Dialog Zittau bereits bei vier digitalen und analogen Bürgerdialogen rund um das Thema Corona und das Netzwerk Dresden Nord bei verschiedenen Beteiligungsformaten, Bürger-Politiker-Dialogen und Wahlforen begleiten. Dies ist uns insbesondere deshalb ein großes Anliegen, da ein solcher „Dialog von unten“ ganz andere Kreise zu erreichen vermag, das Gefühl der Selbstwirksamkeit von Bürger*innen fördert und den gesellschaftlichen nachhaltig Zusammenhalt stärkt.

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Frag uns

Petra Schweizer-Strobel

Referentin (Büro Dresden)

Projekt "Krisen - Dialog - Zukunft"

Tel. 0351 44 67 69 67
p.schweizer-strobel@aktion-zivilcourage.de