Worum geht es im Projekt?

Das Projekt unterstützt verantwortungstragende Personen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Sicherheit bei Ihrer Arbeit und bei der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Kern des Projekts ist die Beratung unserer Städte und Gemeinden bei der Umsetzung konfliktträchtiger Kommunikationsprozesse.

Wen wollen wir erreichen?

Kernzielgruppen des Projekts sind allen voran die Leitungsebene unserer Vereine, Verwaltungsstrukturen und der Strukturen von Polizei und weiteren Ordnungsbehörden. Sie stehen zumeist an erster Stelle und werden durch das Projekt bei den vor ihnen liegenden Herausforderungen unparteiisch unterstützt.

Was sind die Ziele (der Förderung)?

Unsere Ziele u.a. sind: 

  • die Beratung und Begleitung unserer Kernzielgruppen 
  • die Weiterbildung unserer Kernzielgruppen hinsichtlich Extremismus, Streit- und Diskussionskultur 
  • die Koordinierung regionaler und überregionaler Netzwerke für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Wer fördert das Projekt:

 

Beratung, Moderation & Vernetzung im Mittelpunkt

Das Projekt Gemeinsam stark für Demokratie vernetzt seit Beginn an (Ober)bürgermeister:innen, Vereine und Träger unterschiedlichster Ausprägung miteinander. Nur gemeinsam gelingt der Abbau von Vorurteilen und der Aufbau einer starken Gesellschaft.

Im Jahr 2020 konnten wir in 85 Fachberatungen und Prozessbegleitungen, 48 Vernetzungsformaten, 39 Workshops sowie 34 Moderationen regional, wie überregional verantwortungstragende Personen in ihrer Arbeit unterstützen. Mit den Projektmaßnahmen konnten 3.158 Personen u.a. zu den Themen Konflikt, Kommunikation und Moderation sowie Projekt- und Institutionsentwicklung und Extremismus gestärkt werden.

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Kontroverse Diskussions- und Streitkultur

Seit 2019 führten wir jährlich Weiterbildungen zu den Themen Diskussions- und Streitkultur, Extremismus und Mediennutzung in der Erzgebirgskaserne Marienberg durch. Sowohl Mannschaftsangehörige als auch Offiziere des Panzergrenadierbataillon 371 der Panzergrenadierbrigade 37 informierten sich und diskutierten ganztätig über Echokammern, journalistische Arbeit, die eigene Verantwortung bei der Mediennutzung, den Wert der Kameradschaft, Extremismus und dessen Erscheinungsformen sowie zur Fragestellung, wie eine gesellschaftliche Diskussions- und Streitkultur kontrovers aber sachlich gesichert und unterstützt werden kann. Allein 2020 nahmen 115 Soldat:innen an den Weiterbildungsangeboten teil.

Aus der Krise lernen! Moderation in konfliktträchtigen Situationen

Gesellschaftliche Konflikte verlaufen oftmals in Konfliktspiralen, die nur durch geplante, gut vorbereitete und wenn mögliche frühzeitige, offene und kontroversitätsorientierte Formate gelöst werden können. Im Jahr 2020 konnten wir in 34 Moderationen und 89 weiteren Maßnahmen zum Themenfeld Konflikt, Kommunikation & Moderation positive Kommunikationswege gestärkt werden. Unter anderem gelang uns dies in den Online-Dialog-Formaten der Reihe „Aus der Krise lernen“ oder zur kommunaler Konfliktbewältigung für (Ober)bürgermeister:innen. 

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Frag uns

Andreas Tietze

Referent

Beratung von Kommunen, Vereinen und Verantwortlichen

Tel. 03501 460 882
a.tietze@aktion-zivilcourage.de