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Ausgrenzung, Bedrohung und Diskriminierung sind Teil unseres Alltags. Doch nur wenige schauen hin oder greifen ein - oft bleibt es bei guten Absichten. Sich mutig für andere einzusetzen und couragiert zu handeln, lässt sich aber trainieren. Es braucht keine Heldentaten, um Ungerechtigkeiten zu begegnen! 

Das Zivilcourage-Training unterstützt die Teilnehmenden beim Erwerb und dem Training von Handlungskompetenzen, damit Sie in Situationen von Bedrohung und Diskriminierung mutig eingreifen und dazu beitragen, dass Konflikte mittels Verständigung gelöst werden können.

Der Workshop zur Zivilcourage gibt wertvolle praktische Tipps, die sich leicht in Konfliktsituationen anwenden lassen.

Workshop-Ziele

Die Teilnehmenden

  • verstehen, was zivilcouragiertes Handeln ausmacht und was Motivationen und Hemmnisse sind
  • lernen in Gruppen- und Rollenspielen Problemsituationen bewusst wahrzunehmen sowie die Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Verhaltens realistisch einzuschätzen
  • bauen ihr Handlungsrepertoire aus, indem sie zum einen ihre kommunikativen Kompetenzen für konflikt- und stressbehaftete Situationen ausbauen und deeskalierende Maßnahmen trainieren
  • erstellen individuelle Verhaltenspläne für zukünftige Situationen, die zivilcouragiertes Verhalten erfordern

Inhalte

  • Aspekte und Einflussfaktoren von Zivilcourage
  • Analyse von Pöbeleien, Handgreiflichkeiten im öffentlichen Raum, Ausgrenzung und Mobbing
  • Reflexion und Bearbeitung der eigenen Erfahrungen mit Situationen, die Zivilcourage erforderten
  • Erprobung von konkreten Handlungsstrategien

Zielgruppen

  • Schüler/innen der Sekundarstufe I und II
  • Lehrer/innen, Sozialarbeiter/ innen, Mitarbeiter/innen von Kindertageseinrichtungen
  • Bürger/innen, Bürgerinitiativen, Vertreter/innen von Vereinen, Verbänden, politischen Gremien und kirchlichen Institutionen

Grundsätzliches

  • Das Training wird entsprechend den Bedarfen und zeitlichen Vorstellungen der Teilnehmer/innen durchgeführt. Tagestrainings (6 bis 8 Stunden) werden bevorzugt.
  • Die Mindestdauer des Trainins beträgt 2,5 bis 3 Zeitstunden, sodass nicht nur Basiswissen erworben, sondern auch das eigene Handlungsrepertoire ausgebaut werden kann
  • Es werden unterschiedlich methodisch gestaltete Module durchgeführt, unter der Nutzung von etwa Reflexionsübungen, Rollenspielen, Videoanalysen, gruppendynamischen Übungen und Selbsteinschätzungstests

Leitung

Das Training wird von erfahrenen Trainer/innen geleitet. Diese kommen aus verschiedenen Arbeitsbereichen und haben in unterschiedlichen Kontexten Erfahrungen in der Bildungs- und Trainingstätigkeit gesammelt. Was sie alle eint: Das Wissen um Zivilcourage und die große Motivation andere zum zivilcouragierten Handeln anzuregen.

Weitere Angebote und Workshops der Aktion Zivilcourage finden Sie hier.