Moderationsbestuhlung_Forumsformat

 

 

Innerhalb der Gesellschaft scheint die Kluft zwischen politisch Verantwortlichen und der Bürgerschaft größer denn je. In sozialen Netzwerken, in Bürgerversammlungen oder bei Straßenprotesten ist von "denen da oben" und "wir hier unten" die Rede - es wird geschimpft, ausgebuht oder gar mit Gewalt gedroht. Es entwickelt sich oft eine Spirale, die sich nur schwer aufbrechen lässt. 

 

Doch wo sollen Kommunen beginnen? Wie kann man mit Emotionen, Ängsten und Befürchtungen professionell und wertschätzend umgehen? Welche Kommunikationswege sind sinnvoll? Was braucht es für eine erfolgreiche Versammlung zu einem kritischen Themenbereich? Wie können kritische Themen offen, demokratisch, transparent und wertschätzend aber kontrovers in Großgruppenveranstaltungen gewinnbringend thematisiert werden? Was muss passieren, damit kritische Meinungs- und Entscheidungsfindungsprozesse gewinnbringend gelöst werden können? Hier berät die Aktion Zivilcourage e.V. zur Stärkung der kommunalen Beteiligungs- und Streitkultur. 

Ziele:

  • Stärken von Planungs- und Umsetzungskompetenzen bei kommunalen Beteiligungs- und Diskussionsprozessen
  • Erweitern von Kenntnissen zu Beteiligungsformaten und deren Durchführung
  • Kräftigen der selbstbewussten Methodenanwendung im Umgang mit Ängsten und Vorurteilen
  • Stabiliseren der persönlichen Rolle im Umgang mit kritischen Meinungs- und Entscheidungsfindungsprozessen

Zielgruppen:

  • Bürgermeister/innen
  • Stadt- und Gemeinderät/innen
  • Verwaltungsmitarbeiter/innen
  • Mittler/innen politischer Bildung

Inhalte:

  • Analysieren von Situation und Prozesszielen
  • Erstellen von Beteiligungskonzeptionen
  • Auswählen und Erarbeiten von geeigneten Beteiligungsformaten
  • Moderieren und Begleiten von Beteiligungs- und Diskussionsprozessen
  • Erlernen von Handlungskompetenzen in kritischen Meinungs- und Entscheidungsfindungsprozessen
  • Festigen von Handlungsmethoden demokratischer Intervention