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Die ehemalige Pirnaerin Inge Fernbach berichtet: „Vati sagte, dass Nazis in braunen Uniformen vor unserer Haustür Wache ständen, damit keine Kunden zu ihm gehen konnten und hätten Vatis Berufsschilder zertrümmert.“

Bis zum Jahr 1939 lebten Menschen jüdischen Glaubens in Pirna und prägten als Geschäftsleute und Arbeiter das Stadtleben. Doch diese systematischen Maßnahmen der Ausgrenzung und Vernichtung im Nationalsozialismus vertrieb diese Bürgerinnen und Bürger nachhaltig aus der Stadt.

Begeben Sie sich gemeinsam mit uns auf die Spuren dieses jüdischen Lebens! Lernen Sie Familien und deren Leben in Pirna kennen. Die GPS-gestützte Stadtführung bietet Ihnen mittels Video- und Hörbeispielen beeindruckende Einblicke in die Stadtgeschichte und in das Leben ihrer Bewohner/innen.

Inhalte der Spurensuche

  • Rundgang durch die Altstadt Pirnas
  • Lebenswege der Familien jüdischen Glaubens in Pirna
  • Stationen der Judenverfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus

Gestaltung und Materialien

  • Videobotschaften
  • Hörbeispiele
  • Zeitzeugenberichte
  • Originaldokumente
  • Requisiten

Dauer der Spurensuche

  • 1,5 bis 2 Stunden

Zielgruppe

  • Schüler/innengruppen ab Klasse 8
  • Erwachsenengruppen

Kosten

  • für Schülergruppen kostenlos
  • für Erwachsenengruppen 35 Euro pro Zeitstunde

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH durchgeführt.