Familienministerin Giffey zu Besuch in Pirna | Aktion Zivilcourage e.V.
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Die Familienministerin lobte in einer Pressekonferenz in Pirna die Arbeit der Aktion Zivilcourage und besuchte auch anschließend das Angebot "Couragierte Kinder"

Gemeinsame Pressekonferenz

"Wir kümmern uns um die Kümmerer“: Mit diesen Worten hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am Freitag angekündigt, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu entfristen. Das Programm, das in ganz Deutschland aktuell mehr als 600 Projekte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt unterstützt, soll anders als ursprünglich geplant nicht 2019 auslaufen, sondern verstetigt werden.

"Demokratie leben!" entfristet

Auch die finanzielle Ausstattung solle im kommenden Jahr mit 115,5 Millionen Euro im Vergleich zu diesem Jahr nicht abgeschmolzen werden. Zur Begründung sagte die Ministerin, Engagement brauche Planungssicherheit und „keine Projektitis“ - es sei wichtig, gewachsene und bewährte Strukturen fortzuführen.

Giffey informierte sich zudem über das Projekt „Couragierte Kinder“, das die Aktion Zivilcourage in zahlreichen sächsischen Schulen anbietet. Dabei werden Kinder zu Problemlösern ausgebildet, die Konflikte unter Gleichaltrige schlichten können. Engagement wie dieses sei bereichernd, so die Ministerin.

Giffey lobt Bündnisarbeit des Vereins

Bei ihrem Besuch in der Pirnaer Lessing-Grundschule informierte Giffey sich über das zivilgesellschaftliche Engagement in Pirna und tauschte sich mit dem Geschäftsführer der Aktion Zivilcourage, Sebastian Reißig, aus.

Der Verein wurde von Vertretern des Landkreises und der Stadtverwaltung als besonders gelungenes Beispiel der Vernetzung aller Akteure im Bestreben um ein gutes Miteinander in der Region genannt. Sie nehme den Wunsch der Pirnaer Akteure nach Nachhaltigkeit und Wirksamkeit der geförderten Projekte mit nach Berlin, sagte sie, man werde „genau prüfen, wo Verbesserungen möglich sind.“

Video zum Besuch