rojzmann

Das Forschungsprojekt „Krisen – Dialog – Zukunft“, das gemeinsam mit der TU Dresden, der FH Münster und der Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt wird, möchte durch die Beobachtung und Auswertung von Streitprozessen erfolgreichere Streitstrategien und Moderationsinstrumente entwickeln.

Diese sollen Kommunen und gesellschaftlichen Akteuren als Handlungsmuster an die Hand gegeben werden, um massive Konfliktsituationen, die oft in Polarisierung, Radikalisierung und Verfeindung umschlagen, in akzeptierte Entscheidungen zu überführen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern.

Inhalte

Die Aktion Zivilcourage übernimmt den praxisorientierten Teil des Gesamtprojektes. Einerseits werden die Erfahrungen der Kommunen nutzbar gemacht und Bedarfe vor Ort erhoben, andererseits die Forschungsergebnisse rückgekoppelt, in der Praxis erprobt und angewendet. Moderator/innen werden methodisch bedarfsgerecht geschult und gemeinsam mit kommunalen Verantwortungsträger/innen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren Bürgerdialoge geplant und durchgeführt.

Zielgruppen

  • kommunale Verantwortungsträger
  • Verwaltung
  • zivilgesellschaftliche Akteure

Angebote

  • Moderation von Bürgerdialogen
  • Beratung und Prozessbegleitung bei der Planung von Dialogveranstaltungen
  • Weiterbildungen in der Moderation von Konfliktdialogen
  • Weiterbildungen zu Methoden und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung

Finanzierung und Laufzeit

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Maßnahme „Zusammenhalt stärken in Zeiten von Krisen und Umbrüchen“ und läuft von März 2018 bis Februar 2021.

BMBF Aktion Zivilcourage