Gaskammer

Im Jahr 1940 wurde ein bestimmter Raum im Keller der heutigen Gedenkstätte als Gaskammer umgebaut. Vor diesem Raum lagen Seife und Handtücher für die Patienten bereit. Der Raum war mit Duschköpfen ausgestattet. Alle Patienten dachten, sie werden zum Duschen gehen und den Raum wieder lebend verlassen.

Aber dies war anders: Sie wurden in diesem Raum ermordet. In der Zeit von 1940 bis 1941 wurden am Tag zwischen 30 und 40 Männer und Frauen vergast. Der Arzt drehte im Nebenraum den Gashahn auf, daraufhin strömte Kohlenmonoxid in den als Duschraum getarnten Raum.

Nach dem Tod der Patienten wurde das Gas abgelassen und die Leichen wurden durch eine Tür (Umrisse im Bild sichtbar) in den Nebenraum geschafft.

 

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