Wie drei erfolgreiche Neonazi-Bekämpfer ihren Job verloren
07.07.07
/ Dessau
"Man muss nicht alles sehen", soll Dessaus Polizei-Vizechef drei Staatsschützern mit Blick auf den Kampf gegen Rechts gesagt haben. Die wunderten und wehrten sich - und wurden versetzt. Protokoll einer absurden Affäre, die bald einen Untersuchungsausschuss beschäftigt.
Kriminalkommissar Christian Kappert, 29, versteht die Welt nicht mehr.
Die Polizeidirektion Dessau hat ihn versetzt - zur Verkehrspolizei. Er
darf jetzt "Autos blitzen" oder "mal einen Asylbewerber zum Flughafen
begleiten", wie er es selbst beschreibt. Noch vor wenigen Wochen jagte
Kappert in Dessau rechtsextreme Straftäter, als Staatsschützer im
Fachkommissariat 4.
[mehr]Kriminalkommissar Christian Kappert, 29, versteht die Welt nicht mehr.
Die Polizeidirektion Dessau hat ihn versetzt - zur Verkehrspolizei. Er
darf jetzt "Autos blitzen" oder "mal einen Asylbewerber zum Flughafen
begleiten", wie er es selbst beschreibt. Noch vor wenigen Wochen jagte
Kappert in Dessau rechtsextreme Straftäter, als Staatsschützer im
Fachkommissariat 4.
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