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SPD schlägt zurück

25.05.2007 / Pirna Sie kritisiert die CDU, weil deren Fraktion den Rücktritt vom Chef des Tourismusvereins fordert.
Empört reagierte gestern die SPD auf die Forderung von CDU-Kreistagsfraktionschef Mike Ruckh, Ivo Teichmann solle als Vorsitzender des Tourismusvereins Elbsandsteingebirge zurücktreten. „Seine populistische Schaumschlägerei hilft nicht weiter“, konterte Teichmann, der die Kreistagsfraktion SPD/Grüne führt. „Ich lade Herrn Ruckh gerne zu einem Gespräch ein. Das Thema istEmpört reagierte gestern die SPD auf die Forderung von CDU-Kreistagsfraktionschef Mike Ruckh, Ivo Teichmann solle als Vorsitzender des Tourismusvereins Elbsandsteingebirge zurücktreten. „Seine populistische Schaumschlägerei hilft nicht weiter“, konterte Teichmann, der die Kreistagsfraktion SPD/Grüne führt. „Ich lade Herrn Ruckh gerne zu einem Gespräch ein. Das Thema ist zu ernst, als es für primitive Wahlkampfparolen zu nutzen.“ Teichmann und der Vereinsvorstand waren in die Kritik geraten, weil sie weiter zur Mitgliedschaft von NPD-Kreisgeschäftsführerin Carmen Steglich stehen. Trotzdem will der Pfaffendorfer prüfen, ob es möglich sei, die Satzung so zu ändern, dass Rechtsextreme generell außen vor blieben.

Koordinator sieht Probleme

Schutz bekam Teichmann von SPD-Unterbezirkschef Klaus Wolframm und von Dirk Panter, designierter Generalsekretär der SPD in Sachsen. Er mache sich genauso stark gegen Rechts wie die gesamte SPD. Anstatt wie Ruckh mit billigen Parolen zu glänzen, sollten die Demokraten lieber an einem Strang ziehen, so Panter.

Dass Teichmann in der SPD jedoch nicht unumstritten ist, zeigt die Meinung von Klaus Fiedler. Der SPD-Koordinator der Euroregion Elbe/Labe forderte ihn auf, Carmen Steglich auszuschließen. Durch ihre weitere Vereinsmitgliedschaft sieht Fiedler Probleme in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf sich zukommen. (
Von Marco Mach)

Quelle: Sächsische Zeitung, Freitag, 25. Mai 2007

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