Jeder sollte sich für ein tolerantes Miteinander einsetzen, damit wir nicht irgendwann in einer Gesellschaft leben in der sich jeder selbst der Nächste ist und Wegschauen Vorrang vor Mithilfe hat.
Lisa Kaiser (Volksbund Sachsen e.V.) aus Dresden
Preis für Holocaust-Dokumentation
29. Juni 2007 / Heidenau Schüler der elften Klasse des Pestalozzi-Gymnasiums sind Landessieger beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.Sie fertigten unter dem Titel „Ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft“ eine Dokumentation an. Diese behandelt den Israelaufenthalt der Heidenauer Schüler und die Gespräche in der jüdischen Gemeinde Dresden.
Jüdische Schicksale erforscht
Die biografischen Fakten der Befragten reiften bei den Schülern zur Erarbeitung einer Dokumentation sowie der Inszenierung eines eigenen Theaterstückes. Für den Geschichtswettbewerb wurde noch einmal besonders der Umgang verschiedener jüdischer Generationen mit dem Holocaust untersucht. Die Schüler interessierte dabei besonders die Frage, wie Eltern ihre traumatischen Erlebnisse mit ihren Kindern verarbeiten. Das Theaterstück wurde unter diesem Aspekt um drei neue Szenen erweitert. Die Schüler erarbeiteten zudem eine ausgezeichnete Ergänzung für den Geschichtsunterricht. In ihr erfahren junge Leute mehr über jüdische Schicksale im Verlauf des Zweiten Weltkrieges. Unterstützt wurden die Heidenauer Schüler von den Lehrerinnen Kerstin Steinert und Christiane Meck.
443 Schüler aus Sachsen beteiligten sich am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Miteinander – gegeneinander? Jung und Alt in der Geschichte“. Am 18. Juli werden im Landtag in Dresden die besten sächsischen Teilnehmer ausgezeichnet. Die Jury vergibt elf Preise für Landessieger und 19 Förderpreise an Schüler aus Sachsen. (SZ/gsc)
Quelle: Sächsische Zeitung, Freitag, 29. Juni 2007




























































































































