Zivilcourage, Toleranz und Weltoffenheit sind sehr sinnvoll und der Staat sollte mehr dafür tun.
Stefan Gräßler aus Dresden
Menschenkette gegen Rechts
14.04.2012 / Plauen / SachsenIn der Vogtlandstadt Plauen sind heute mehrere Aktionen gegen einen Aufmarsch von Neonazis geplant. Parteien, Gewerkschaften und Kirchen haben zum friedlichen Protest aufgerufen. Sie wehren sich dagegen, dass Rechtsextremisten das Gedenken an die Opfer der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg für ihre Zwecke missbrauchen. Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer und Landrat Tassilo Lenk haben in der Innenstadt ab 11 Uhr zu einer Kundgebung aufgerufen.
Die Kirche will mit einer Mahnwache an der Lutherkirche und einer Menschenkette ein Zeichen setzen. Das Aktionsbündnis "Vogtland gegen Rechts" rief die Plauener auf, sich dem Aufzug der Rechtsextremisten entgegenzustellen.
Plauen erinnert dieser Tage an die 14 Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg mit rund 2.300 Toten. Wie in anderen Städten auch, nutzen Neonazis in Plauen seit Jahren das Kriegsgedenken für ihre Propaganda. Zum sogenannten Trauermarsch der Rechtsextremen erwartet die Polizei etwa 200 Teilnehmer.
Quelle: MDR Sachsen, 14.04.2012



























































































































