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Aktuelle Angebote

 

24.06.2010 / Pirna 141020091015

Standort für „Denkmal der Grauen Busse“ vorgeschlagen – Aufstellung am 24. Juni

Die beiden Künstler des „Denkmals der Grauen Busse“ Andreas Knitz und Dr. Horst Hoheisel haben sich am 10. März 2010 gemeinsam mit dem Trägerkreis des Projektes und der Stadtverwaltung auf einen repräsentativen Standort für das Mahnmal in der Pirnaer Altstadt verständigt. Der Trägerkreis und die Künstler favorisieren die Aufstellung auf dem Obermarkt. Die technischen Voraussetzungen werden noch geprüft.

Am Donnerstag, 24. Juni 2010, wird das Denkmal ab 17:00 Uhr aufgebaut und 18:00 Uhr den Bürgern übergeben. Die Schirmherrschaft haben der Sächsische Innenminister Markus Ulbig und Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke übernommen.

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26.03.2010 / HANNO Pirna badtaste_20100326_kl

Jetzt endlich: Bad Taste Party!

TOP-News des Tages: Polizei und Jugendamt erteilen Freigabe - "Bad Taste Party" darf nun doch starten!

Am 26.03. ab 21 Uhr heißt es im HANNO Pirna wieder: Bad Taste Party - das Betreten der Irrenanstalt erfolgt auf eigene Gefahr - mit Belästigungen muss gerechnet werden!

Musikalisch ist natürlich alles dabei, von Kuschelrock (einsbisfünfunddreißig) über BravoHits bis zu den steilsten BoyGroups der 90iger. Bring Deine ganzen alten Scheiben einfach mit, unsere DJs werden jede Menge Wiederbelebungsversuche durchführen. Für Knicklichter und schräge Drinks sorgen wir - für ein mieses Outfit bist Du allerdings selbst verantwortlich! :-)

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/ Pirna / Jerusalem 98736_R_K_B_by_Helga_pixelio.de

[Ausschreibung] Deutsch-Israelischer Fachkräfteaustausch 2010

Möchten Sie mehr über die Realitäten von Jugendarbeit in Israel erfahren? Sie möchten eigene Austauschprojekte mit Israel für Jugendliche aus dem Landkreis initiieren?

 

Dann bewerben Sie sich bis 15. März als Teilnehmer für den israelisch-deutschen Fachkräfteaustausch, den die Aktion Zivilcourage e.V. gemeinsam mit der Stadtverwaltung Jerusalem in diesem Jahr durchführt!

In der Zeit vom 28. Mai bis 6. Juni 2010 werden israelische Fachkräfte in Deutschland sein und sich hier mit den kulturellen und politischen Gegebenheiten vor Ort vertraut machen.

Im zweiten Programmteil vom 16. bis 25. Juli 2010 werden wir verschiedene Einrichtungen  in Jerusalem besuchen, deren Arbeitsbereiche kennenlernen und den gemeinsamen Erfahrungsaustausch fortsetzen.

Quelle: Aktion Zivilcourage e.V., 15.02.2010

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22.03.-29.03.2010 / Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 132

Esra Jurmann erneut zu Besuch in Pirna

Jetzt anmelden! Zeitzeugengespräche an den Schulen des Landkreises möglich

 

Esra Jurmann, der Sohn jüdischer Geschäftsinhaber aus Pirna, schrieb seine Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus und den Leidensweg seiner Familie im Buch "Vor allen Dingen war ich ein Kind - Erinnerungen eines jüdischen Jungen" nieder.

Wir freuen uns Herrn Jurmann in der Zeit vom 22.03. bis zum 29.03. erneut in Pirna begrüßen zu dürfen. Wie bereits im vergangen Jahr ist Herr Jurmann gern bereit in die Schulen des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu Zeitzeugengesprächen zu kommen.

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/ Pirna pirna-markt

Stadtrat: Deutliches Signal gegen Rechtsextremismus

„Rechtsextremismus hat in Pirna keinen Platz!“, diese deutliche Botschaft vermittelten der Pirnaer Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke gemeinsam mit allen demokratischen Fraktionen des Pirnaer Stadtrates während der Sondersitzung am 02. März 2010.

Im Vorfeld der Stadtratssitzung unterschrieben alle Fraktionen eine Erklärung zu den Vorfällen nach dem 13. Februar in Pirna, in der sie die gewaltsamen Anschläge und Übergriffe in der Stadt Pirna auf das Schärfste verurteilen. Sie forderten darin die Stadträte der NPD auf, sich von den Vorfällen öffentlich zu distanzieren und positionierten sich entschieden gegen die geschehenen rechtsextremen Umtriebe. Damit setzten sie ein sehr deutliches Signal in der ersten Stadtratssitzung des kürzlich neugewählten OB Hanke.

Quelle: PM Aktion Zivilcourag e.V., 04.03.2010

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28.05.-30.05.2010 / Pirna 47IMG_80731

Hände werden gesucht!

Helfer sein, beim Markt der Kulturen 2010

 

Jedes Jahr im Frühjahr verwandelt sich der Pirnaer Marktplatz in ein kunterbuntes kulturelles Treiben. Tausende informieren sich über die Arbeit von Organisationen, genießen Spezialitäten aus aller Herren Länder, schauen sich die Bühnenbeiträge an und rocken am Abend zu den verschiedensten Bands aus dem In- und Ausland ab.
Doch so ein Event benötigt viel Organisation und erst recht viele Helfer.

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11.02.2009 / Sachsen

Aktion Zivilcourage e.V. zeigt sich entsetzt über die drastischen Kürzungen der Jugendpauschale durch das sächsische Sozialministerium.

Wie das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mitteilte, wird die Reduzierung der Jugendpauschale eine Kürzung von über 265.000 € für die Region zur Folge haben.  Da der Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge dies nicht aus eigenen Haushaltsmitteln ausgleichen kann, haben diese Einsparungen des Freistaates katastrophale Folgen für die lokale Jugendarbeit. Jugendhäuser, mobile Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit und weitere wichtige Projekte können nicht länger finanziert werden.

Mitarbeiter der Jugendarbeit, die viel Zeit und persönlichen Einsatz in Beziehungen zu den betreuten Jugendlichen investiert haben, wissen, dass der einmal abgebrochene Kontakt nicht wiederherstellbar ist und zu Enttäuschung und Unverständnis bei den Kindern und Jugendlichen führen wird. 

Quelle: Aktion Zivilcourage e.V.

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„’Echt, reden jetzt? – Nee, abstimmen!’ – Demokratie im Alltag“

SchneckenTempo startet mit Pilotprojekt

Der Kinderdorf Schneckenmühle e.V. startet sein Projektnetzwerk ‚SchneckenTempo’ mit einer Webseite (www.schneckentempo.net) und einer Seminarwoche für Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. An vielerlei Beispielen dreht sich alles um Demokratie im Alltag und um die Frage, was mich als jungen Mensch das zu interessieren hat.

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Ganz einfach unsere Infomaterialien bestellen!

"Das sieht verboten aus!" und "Weltoffenheit nur im Kühlschrank?"

Jetzt noch schneller und noch einfacher unsere Infomaterialien bestellen!

Das Bestellformular ausgefüllt und an uns geschickt! So verschicken wir die Plakate und Flyer zu "Das sieht verboten aus!" und "Weltoffenheit nur im Kühlschrank?" noch am gleichen Tag und sind schon Übermorgen in Ihrem Briefkasten.

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15.02.2010 / Dresden/Pirna Schsische_Schweiz_ist_Bunt

Der Aufmarsch der Neonazis zum 13. Februar konnte 2010 verhindert werden – tausende Menschen traten couragiert gegen Rechtsextremismus ein

Bei den gestrigen zivilgesellschaftlichen Aktionen rund um den 13. Februar kamen in der Dresdener Innenstadt bei verschiedenen Veranstaltungen insgesamt ca. 20 000 Menschen zusammen und standen gemeinsam für Demokratie und gegen den Aufmarsch der Nationalsozialisten ein.

Der 13. Februar war auch 2010, wie jedes Jahr, ein von vornherein ein spannungsgeladener Tag, die Junge Landsmannschaft Ostpreußen hatte einen Trauermarsch anlässlich des 65. Jahrestages der Bombardierung Dresdens angemeldet.

Als Zeichen für Demokratie und Toleranz sowie der Stillen Anteilnahme hatte die Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden, Helma Orosz (CDU), zu einer Menschenkette aufgerufen an der insgesamt ca. 15 000 Menschen aus Dresden, der Umgebung und vielen weiteren Orten teilnahmen. Tausende der Teilnehmer hatten sich unmittelbar davor bereits an einem Friedensgebet in der Dresdner Altstadt beteiligt. Beide Veranstaltungen liefen absolut friedlich ab.

 

Quelle: PM: Aktion Zivilcourage e.V. 15.02.2010

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Zwei unserer Mitglieder auf großer Reise!

Sei einigen Wochen befinden sich zwei ehrenamtliche Mitarbeiter der Aktion Zivilcourage im Ausland. Elisabeth Muche lebt zur Zeit in Johannesburg (Südafrika) und die Aline Biedermann ist in Manassas (Virginia, USA). 

Elisabeth arbeitet in Johannesburg an der „Deutschen Internationalen Schule Johannesburg“ und hilft bei der Nachmittagsbetreuung (Aftercare) der Kindergartenkinder (2-6 Jahre) mit. Sie wohnt dort, mit drei anderen Mitbewohnern, in einem kleinen Haus mit Garten.

Aline nimmt in Manassas an einem 10 monatigem Austauschprogramm teil, welches vom Deutschen Bundestag unterstützt wird. Sie besucht die elfte Klasse der „Osbourn High School“ und lebt in einer Gastfamilie, welche ursprünglich aus Trinidad und Tobago stammt.

Beide haben für Euch einen Blog ins Internet gestellt, wo sie uns regelmäßig über ihr gerade Erlebtes informieren. Dies möchten wir Euch nicht vorenthalten.

 

Also schaut mal rein!

Alinas Blog: http://www.aline-goes-manassas.blogspot.com/

Ellis Blog : http://elliinjoburg.wordpress.com/

29.05.2010 / Pirna P1050465

Mitwirkende & Sponsoren für 8. Markt der Kulturen gesucht - Jetzt hier Anmelden! Nur noch bis zum 28.02.2010 möglich!

Zum nunmehr achten Mal wird auch im nächsten Jahr der „Markt der Kulturen“ stattfinden. Die Vorbereitungen für das interkulturelle Fest auf unserem Markplatz am 29. Mai 2010 haben bereits begonnen.

Der „Markt der Kulturen“ ist unser Zeichen für Toleranz und Demokratie, gegen Rechtsextremismus und gegen Fremdenfeindlichkeit. Mit dem Fest möchten wir Jung und Alt spielerisch und sehr emotional zeigen, wie schön und einfach Toleranz ist. Der Markt soll Plattform für Gespräche, das Kennenlernen, sich beteiligen und gar der Beginn von Freundschaften und Zusammenarbeit sein.

Quelle: Stadtverwaltung Pirna & Aktion Zivilcourage e.V.

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17. bis 24. November 2009 / Chennai, Indien / Pirna Bild_550

Indisch-deutsche Jugendbegegnung 2009 in Chennai von Bürger Europas e.V.

Am 20. November 1989 stimmte die UN-Vollversammlung den UN-Kinderrechtskonventionen zu, die bis zum heutigen Tage von allen Staaten der Erde – mit Ausnahme der Vereinigten Staaten von Amerika und Somalia – ratifiziert worden sind. Anlässlich des 20. Jahrestages des Übereinkommens über die Rechte des Kindes veranstaltete der Verein Bürger Europas e.V. mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland eine indisch-deutsche Jugendbegegnung.

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/ Pirna / Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Sicherungskopie_von_az_pp_09_awo

Fortbildungsreihe der Aktion Zivilcourage bei der AWO Sachsen / Sonnenstein

Seit November diesen Jahres läuft ein Weiterbildungsprogramm für MitarbeiterInnen in AWO Einrichtungen im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge. Der Fokus liegt auf den Themen Stärkung von Demokratie, Toleranz und Zivilcourage. Die Aktion Zivilcourage informiert über Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, Gewalt und gibt auch einen Einblick in die Präventionsarbeit auf kommunaler Ebene. Zum jetzigen Zeitpunkt fanden bereits 4 Fortbildungen bei der AWO Sonnenstein statt. Ziel ist es, MitarbeiterInnen einen Einblick in Aktionsformen und Symbolik zu geben und sie für diese zu sensibilisieren.

Die AWO Sachsen und die Aktion Zivilcourage verbindet seit Jahren eine aktive Kooperation, u.a. bei der Umsetzung des Marktes der Kulturen in Pirna.

2010 finden weitere Workshops statt, u.a. in Kinder- und Jugendeinrichtungen im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge.

Quelle: Aktion Zivilcourage e.V.

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Einen Spot für die Aktion Zivilcourage drehen!

Du willst dich in der Aktion Zivilcourage engagieren, weißt aber noch nicht genau wie?

Kein Problem hier ein Vorschlag: Die größten Regisseure haben
alle mal klein angefangen. Vielleicht hast auch du Lust dazu und begeisterst
dich für das Thema Filme und Spots.

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Weltoffenheit

Endlich wieder zu haben! Das Plakat für Weltoffenheit und Vielfalt ...nicht nur im Kühlschrank!

Das DIN A1 Plakat passt perfekt in lange graue Behördengänge, triste Schulflure, Aktionsbüros, Polizeidienststellen, Jugendclubs, Schaukästen oder einfach "übers Bett".

Bestellen Sie dieses Plakat doch ganz einfach über unser Bestellformular. Natürlich können Sie das Plakat auch gern in unserem Büro abholen.

Ganz herzliche Bedanken möchten wir uns bei der Künstlerin Iris Neumaier für das Überlassen der Plakatrechte.

Bestellformular (PDF)

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Pressemeldungen

 

10.02.2010 / Freital

Die Schlinge zieht sich zu !

Ein Kommentar des Pro Jugend e.V. zur Kürzung der Jugendpauschale im Land Sachsen.

Wie auch alle anderen freien Träger und staatlichen Institutionen der Jugendhilfe musste der Pro Jugend e.V. am Samstag aus der Zeitung erfahren, dass die Jugendpauschale massiv gekürzt wird. Ob dies der richtige Weg ist den Vereinen und freien Trägern mitzuteilen, dass zusätzlich zu der Kürzung durch den Landkreis nun eine weitere finanzielle Einbuße auf sie zukommt, darüber lässt sich streiten.

Was die Auswirkungen der Kürzungen für die einzelnen Träger bedeuten, wird sich schon in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Wie eng kann die Schlinge, die zur Zeit um die Jugendhilfelandschaft gelegt wird, noch gezogen werden, bis einige Träger unter dem Druck ersticken?

Quelle: Pro Jugend e.V. - Verein für mobile Soziale Arbeit

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06.02.2010 / Dresden

Nazis dürfen durch die Stadt marschieren

Die Beschränkung auf eine stationäre Kundgebung am 13. Februar verstößt gegen die Versammlungsfreiheit, entschied das Dresdner Verwaltungsgericht.

Das Rathaus hat am Freitag vor dem Verwaltungsgericht Dresden eine Schlappe erlitten. Die Richter der sechsten Kammer entschieden, dass die Rechtsextremen am 13.Februar in Dresden marschieren dürfen. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) kündigte an, gegen die Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht in Bautzen Rechtsmittel einzulegen: „Wir werden unsere Beschwerde ausführlich begründen.“

Quelle: Sächsische Zeitung, 06.02.2010

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Sachsen / 06.02.2010

Was will die NPD an den Schulen?

Mehr als 600 Schülervertretungen in Sachsen bekommen unliebsame Post

Der Brief war unauffällig. Infopost. Weißer Umschlag. Kein Absender. Adressiert war er direkt an die Schülervertretung. 618 Schulen in Sachsen, gut die Hälfte Mittelschulen, Gymnasien und Berufsschulen, haben Mitte Januar Post von der NPD erhalten. Es war ein Brief des Fraktionsvorsitzenden der rechtsextremen Partei im Sächsischen Landtag, Holger Apfel. Er forderte die jungen Menschen auf, die Politik der NPD zu unterstützen: für "Arbeit - Familie - Heimat!" Was sie darunter versteht, erklärt die Partei in der beiliegenden Jugendzeitung "Durchblick".

Quelle: www.welt.de, 06.02.2009

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06.02.2010 / Sachsen

Sachsen kürzt drastisch Geld für Jugend

Der Freistaat streicht die Förderung der Jugendarbeit vor Ort um ein Drittel. Vielen Einrichtungen droht nun das Aus.

Kahlschlag bei der Jugend: Der Freistaat streicht die Förderung für die Jugendarbeit um rund ein Drittel. Der bisher vorgesehene Etat für die sogenannte Jugendpauschale von knapp 15 Millionen wird nach SZ-Informationen um 4,7 Millionen Euro gekürzt.

Das heißt: Hatte der Freistaat bisher pro Jugendlichen an Kommunen und Kreise 14,70 Euro bezahlt, sind es künftig nur noch 10,40 Euro. Da Kommunen und Kreise bisher den vom Land gezahlten Betrag um die gleiche Summe aufgestockt haben, droht damit die Gesamtsumme für die Jugendarbeit vor Ort deutlich zu sinken.

Quelle: Sächsische Zeitung, Samstag, 6. Februar 2010

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06.02.2010 / Pirna

„Wir müssen klar Stellung gegen Rechtsextremismus beziehen“

Herr Gockel, seit Anfang des Jahres sind Sie der Koordinator gegen Extremismus Pirnas und des Landkreises. Was machen Sie dabei konkret?

Ich sorge dafür, dass die vielen unterschiedlichen Stellen und Initiativen auf diesem Gebiet in Verbindung bleiben und deren Absprachen und Treffen funktionieren und bestehen bleiben. Außerdem halte ich die Behörden auf dem Laufenden und bin für alle die zentrale Anlaufstelle.

Quelle: Sächsische Zeitung, 06.02.2010

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06.02.2010 / Sachsen

Recht auf Protest am 13.2. wahrnehmen

Das Netzwerk Tolerantes Sachsen sieht dem Dresdner Gedenktag zum 13. Februar und den damit zusammenhängenden Großaufmarsch von Nazis mit zunehmender Sorge herannahen. Das Netzwerk befürchtet massive Einschränkungen des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit.

Daher fordert das Netzwerk Tolerantes Sachsen von der der sächsischen Landesregierung und der Stadt Dresden, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu wahren. Friedliche und genehmigte Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch sollten nicht durch die Polizei eingeschränkt und illegalisiert werden.

Wir bitten deshalb alle Personen, die von repressiven und überzogenen Maßnahmen der Polizei betroffenen sind, um die detaillierte Protokollierung dieser Vorfälle für eine mögliche Prüfung des Polizeieinsatzes auf Recht- und Verhältnismäßigkeit Dies betrifft insbesondere die Behinderung am Besuch friedlicher Gegenveranstaltungen, unverhältnismäßige Kontrollen und strittige Konflikte während der Teilnahme an Aktionen.

 

Quelle: Netzwerk Tolerantes Sachsen e.V., 06.02.2010

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06.02.2010 / Sachsen

263 rechtsmotivierte Angriffe 2009 in Sachsen

Opferberatungsstellen für Betroffene rechter Gewalt legen Jahresstatistik vor

Die Opferberatung für Betroffene rechts und/oder rassistisch motivierter Gewalt des RAA Sachsen e.V. erhielt im Jahr 2009 Kenntnis von 263 Angriffen, von denen 446 Personen direkt betroffen waren. Die Beratungsstellen zählen ausschließlich Gewaltdelikte, keine Propaganda- oder Beleidigungsdelikte.

Die mit Abstand größte Anzahl von Angriffen richtete sich gegen nicht-rechte Jugendliche (121). Rassismus ist zu einem Viertel als Tatmotiv anzusehen (66). In 49 Fällen richteten sich die Angriffe gezielt gegen politisch Aktive, die sich beispielsweise gegen Neonazis engagieren. Diese Angriffe wurden insbesondere von organisierten Neonazis verübt.

Quelle: PM: RAA Sachsen e.V., 06.02.2010

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Dresden / 02.02.2010

Nazis satt

Am 13. Februar muss Dresden ein mächtiges Zeichen gegen Rechtsextreme setzen. Alte Fehler und neues Gezänk erschweren die Aktion.

Schluss ist dort, wo im Februar 1945 die Leichen verbrannt wurden. Der Dresdner Altmarkt, ein Areal zwischen sozialistischer Prunkarchitektur, missglücktem Nachwendeschick und der wuchtig aufragenden Kreuzkirche, wird am 13. Februar zur geschichtskräftigen Kulisse für den Endpunkt einer Menschenkette. Diese soll sich von der Synagoge aus am Rathaus vorbeischlängeln, stets der weißen Rose folgend. Auf die Straße gesprüht, markiert die Rose als Friedenssymbol den Weg. Fernsehsender, hofft Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU), werden die Bilder um die Welt schicken. Die telegene Botschaft: Dresdner wehren sich gegen Neonazis. Sie schützen symbolisch die Plätze ihrer Kultur, die Synagoge, den Sitz der demokratischen Verwaltung, die Altstadt. Nazis müssen draußen bleiben.

Quelle: DIE ZEIT, 02.02.2010

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