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DDR-Punk erzählt vom Stasi-Knast

12.04.2013 / Pirna

Bernd Stracke, Sänger der Leipziger Punkband "Wutanfall", wurde aufgrund seines Protestes gegen das sozialistische System zweimal zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und 1985 in die BRD abgeschoben. Ein "Inoffizieller Mitarbeiter" der Stasi hatte ihn ausspioniert und verraten. Im Vortrag "Dekadente Jugend - Subkultur in der DDR" berichtet Stracke über sein Leben in der DDR, die Gefängnisaufenthalte und seine Konflikte mit dem Regime.

Die Veranstaltung findet am 16. April um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Pirna, Dohnaische Straße 76, statt. Der Eintritt ist frei.

Neben der Abendveranstaltung bietet die Aktion Zivilcourage mehrere Zeitzeugengespräche mit Bernd Stracke am Berufsschulzentrum für Wirtschaft und Technik an, bei denen es vor allem um die Jugendkultur in der DDR geht. Als Sänger der Punkband "Wutanfall" schrieb und schrie er seinen Protest hinaus. So hat er auch den heutigen Schülern einiges an Erfahrungswerten mitzugeben - frei nach seinem Motto "nur wer sich bewegt, spürt seine Ketten".

 

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten, 12.04.2013

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