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Aktuelle Angebote

 

12.02.2010, 19:00 Uhr / Stadtbücherei Pirna – Gotischer Saal Tarnname_DACHS_VII_Plakat_klein

Tarnname "Dachs VII" - Das Pirnaer KZ Außenlager in Mockethal-Zatzschke

Zeitzeugengespräch und Vortrag zum aktuellen Forschungsstand

Vom 10. Januar 1945 bis Mitte April 1945 bestand in Pirna/Mockethal-Zatzschke ein Außenlager des KZ Flossenbürg. Genau wie die Außenlager in Königstein und Porschdorf unterstanden es dem Geilenberg-Stab. Edmund Geilenberg sollte die durch Luftangriffe zerstörte Treibstoffindustrie wieder in Gang bringen.

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13.01.2009 / Dresden 378_kopf_breit

Erste organisatorische Informationen zum 13. Februar 2010

 Am 13. Februar 2010, dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens, werden wieder Rechtsextremisten aus ganz Europa zu einem Aufmarsch in Dresden mobilisieren. Dieser hat sich in den vergangenen zehn Jahren zum größten europäischen Treffen der Alt- und Neonazis entwickelt.

Der Aufmarsch steht in den Traditionslinien des historischen Nationalsozialismus. Die Gleichsetzung der Opfer der Luftangriffe auf Dresden mit den Ermordeten in den Konzentrations- und Vernichtungslagern soll den Holocaust verharmlosen. Damit wird der Vernichtungscharakter der deutschen Kriegsführung im 2. Weltkrieg verschwiegen und die Fragen nach Schuld und Verantwortung werden verdreht.

Rechtsextreme Großveranstaltungen wie in Dresden fördern bei den Teilnehmenden den Einstieg in demokratiefeindliche Szenen, zelebrieren Zusammenhalt im Sinne einer nationalsozialistischen Identität und dienen der Vernetzung der Rechtsextremisten in ganz Europa.

Viele Verbände, Initiativen und Gruppierungen beteiligen sich an zahlreichen Gegenveranstaltungen. 

 

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Drei Reisen, viele spannende Erlebnisse!

Gerd Nobleaux, Marcus Geßner und Stefan Grabs reisen mit uns durch China, wandern durch bergiges Kanada und springen aus Helikoptern auf unberührte Pisten.

Lichtbilder von China und Kanada ab 20 Uhr

Samstag, 13. Februar 2010 im Uniwerk Pirna,
Schmiedestr. 55 | www.uniwerk.de

24.06.2010 / Pirna 141020091015

Zeitzeugen gesucht! – Das "Denkmal der Grauen Busse" kommt am 24. Juni nach Pirna

Das „Denkmal der Grauen Busse“ erinnert an die Todestransporte der 70.000 Opfer der NS-"Euthanasie"-Aktion in den Jahren 1940/41. Geschaffen von den Künstlern Andreas Knitz und Dr. Horst Hoheisel soll das "Denkmal der Grauen Busse" als Mahnmal dienen und stetig an die Vergangenheit erinnern.

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Zwei unserer Mitglieder auf großer Reise!

Sei einigen Wochen befinden sich zwei ehrenamtliche Mitarbeiter der Aktion Zivilcourage im Ausland. Elisabeth Muche lebt zur Zeit in Johannesburg (Südafrika) und die Aline Biedermann ist in Manassas (Virginia, USA). 

Elisabeth arbeitet in Johannesburg an der „Deutschen Internationalen Schule Johannesburg“ und hilft bei der Nachmittagsbetreuung (Aftercare) der Kindergartenkinder (2-6 Jahre) mit. Sie wohnt dort, mit drei anderen Mitbewohnern, in einem kleinen Haus mit Garten.

Aline nimmt in Manassas an einem 10 monatigem Austauschprogramm teil, welches vom Deutschen Bundestag unterstützt wird. Sie besucht die elfte Klasse der „Osbourn High School“ und lebt in einer Gastfamilie, welche ursprünglich aus Trinidad und Tobago stammt.

Beide haben für Euch einen Blog ins Internet gestellt, wo sie uns regelmäßig über ihr gerade Erlebtes informieren. Dies möchten wir Euch nicht vorenthalten.

 

Also schaut mal rein!

Alinas Blog: http://www.aline-goes-manassas.blogspot.com/

Ellis Blog : http://elliinjoburg.wordpress.com/

24.04.2010 / HANNO Pirna flyer_nbf10_front

Jetzt unbedingt Bewerben! Die Hammerchance für alle Nachwuchskünstler!

Das Newcomer Bandfestival (nbf'10) geht in die 9. Runde...

Erneut geben wir jungen Bands und Projekten aus der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Möglichkeit ihre Musik vor einem großem Publikum zu präsentieren. Also raus aus der Garage oder dem feuchten Keller und rauf auf die Bretter die die Welt bedeuten!

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29.05.2010 / Pirna P1050465

Mitwirkende & Sponsoren für 8. Markt der Kulturen gesucht - Jetzt hier Anmelden!

Zum nunmehr achten Mal wird auch im nächsten Jahr der „Markt der Kulturen“ stattfinden. Die Vorbereitungen für das interkulturelle Fest auf unserem Markplatz am 29. Mai 2010 haben bereits begonnen.

Der „Markt der Kulturen“ ist unser Zeichen für Toleranz und Demokratie, gegen Rechtsextremismus und gegen Fremdenfeindlichkeit. Mit dem Fest möchten wir Jung und Alt spielerisch und sehr emotional zeigen, wie schön und einfach Toleranz ist. Der Markt soll Plattform für Gespräche, das Kennenlernen, sich beteiligen und gar der Beginn von Freundschaften und Zusammenarbeit sein.

Quelle: Stadtverwaltung Pirna & Aktion Zivilcourage e.V.

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17. bis 24. November 2009 / Chennai, Indien / Pirna Bild_550

Indisch-deutsche Jugendbegegnung 2009 in Chennai von Bürger Europas e.V.

Am 20. November 1989 stimmte die UN-Vollversammlung den UN-Kinderrechtskonventionen zu, die bis zum heutigen Tage von allen Staaten der Erde – mit Ausnahme der Vereinigten Staaten von Amerika und Somalia – ratifiziert worden sind. Anlässlich des 20. Jahrestages des Übereinkommens über die Rechte des Kindes veranstaltete der Verein Bürger Europas e.V. mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland eine indisch-deutsche Jugendbegegnung.

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10.12.2009 / Leipzig / Pirna logo.img

Aktionstag bei der Gesamtjugendvertretung der Deutschen Post AG

„Flagge zeigen, denn Deutschland ist bunt!“

Unter diesem Motto veranstaltete die Gesamtjugendvertretung der Deutschen Post AG ihren 7. Aktionstag aus Anlass des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember. Azubis der deutschen Post aus den Ländern Sachsen Thüringen und Sachen-Anhalt wurden von ihrer Gesamtjugendvertretung nach Leipzig eingeladen um sich gemeinsam zur Bedeutung der Menschenrechte in ihrem Unternehmen und in unserem Land zu verständigen.

In diesem Rahmen war, neben Vertretern der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ,auch der Personal-Vorstand des Unternehmens, Walter Scheurle anwesend. Er rief in seiner Ansprache zu Zivilcourage und Fairness innerhalb und außerhalb des Unternehmens auf und lobte im Rahmen seiner Ansprache auch die Arbeit der Aktion Zivilcourage e.V.

Quelle: Aktion Zivilcourage

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Fortbildungsreihe der Aktion Zivilcourage bei der AWO Sachsen / Sonnenstein

Seit November diesen Jahres läuft ein Weiterbildungsprogramm für MitarbeiterInnen in AWO Einrichtungen im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge. Der Fokus liegt auf den Themen Stärkung von Demokratie, Toleranz und Zivilcourage. Die Aktion Zivilcourage informiert über Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, Gewalt und gibt auch einen Einblick in die Präventionsarbeit auf kommunaler Ebene. Zum jetzigen Zeitpunkt fanden bereits 4 Fortbildungen bei der AWO Sonnenstein statt. Ziel ist es, MitarbeiterInnen einen Einblick in Aktionsformen und Symbolik zu geben und sie für diese zu sensibilisieren.

Die AWO Sachsen und die Aktion Zivilcourage verbindet seit Jahren eine aktive Kooperation, u.a. bei der Umsetzung des Marktes der Kulturen in Pirna.

2010 finden weitere Workshops statt, u.a. in Kinder- und Jugendeinrichtungen im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge.

Quelle: Aktion Zivilcourage e.V.

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Einen Spot für die Aktion Zivilcourage drehen!

Du willst dich in der Aktion Zivilcourage engagieren, weißt aber noch nicht genau wie?

Kein Problem hier ein Vorschlag: Die größten Regisseure haben
alle mal klein angefangen. Vielleicht hast auch du Lust dazu und begeisterst
dich für das Thema Filme und Spots.

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Weltoffenheit

Endlich wieder zu haben! Das Plakat für Weltoffenheit und Vielfalt ...nicht nur im Kühlschrank!

Das DIN A1 Plakat passt perfekt in lange graue Behördengänge, triste Schulflure, Aktionsbüros, Polizeidienststellen, Jugendclubs, Schaukästen oder einfach "übers Bett".

Für eine Portospende senden wir Ihnen das Plakat gern zu. Bitte vergessen Sie nicht uns die gewünschte Stückzahl und Ihre Adresse mitzuteilen. Natürlich können Sie das Plakat auch gern in unserem Büro abholen.

Ganz herzliche Bedanken möchten wir uns bei der Künstlerin Iris Neumaier für das Überlassen der Plakatrechte.

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Geschichte-Pirna
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Pressemeldungen

 

06.02.2010 / Dresden

Nazis dürfen durch die Stadt marschieren

Die Beschränkung auf eine stationäre Kundgebung am 13. Februar verstößt gegen die Versammlungsfreiheit, entschied das Dresdner Verwaltungsgericht.

Das Rathaus hat am Freitag vor dem Verwaltungsgericht Dresden eine Schlappe erlitten. Die Richter der sechsten Kammer entschieden, dass die Rechtsextremen am 13.Februar in Dresden marschieren dürfen. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) kündigte an, gegen die Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht in Bautzen Rechtsmittel einzulegen: „Wir werden unsere Beschwerde ausführlich begründen.“

Quelle: Sächsische Zeitung, 06.02.2010

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Sachsen / 06.02.2010

Was will die NPD an den Schulen?

Mehr als 600 Schülervertretungen in Sachsen bekommen unliebsame Post

Der Brief war unauffällig. Infopost. Weißer Umschlag. Kein Absender. Adressiert war er direkt an die Schülervertretung. 618 Schulen in Sachsen, gut die Hälfte Mittelschulen, Gymnasien und Berufsschulen, haben Mitte Januar Post von der NPD erhalten. Es war ein Brief des Fraktionsvorsitzenden der rechtsextremen Partei im Sächsischen Landtag, Holger Apfel. Er forderte die jungen Menschen auf, die Politik der NPD zu unterstützen: für "Arbeit - Familie - Heimat!" Was sie darunter versteht, erklärt die Partei in der beiliegenden Jugendzeitung "Durchblick".

Quelle: www.welt.de, 06.02.2009

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06.02.2010 / Sachsen

Sachsen kürzt drastisch Geld für Jugend

Der Freistaat streicht die Förderung der Jugendarbeit vor Ort um ein Drittel. Vielen Einrichtungen droht nun das Aus.

Kahlschlag bei der Jugend: Der Freistaat streicht die Förderung für die Jugendarbeit um rund ein Drittel. Der bisher vorgesehene Etat für die sogenannte Jugendpauschale von knapp 15 Millionen wird nach SZ-Informationen um 4,7 Millionen Euro gekürzt.

Das heißt: Hatte der Freistaat bisher pro Jugendlichen an Kommunen und Kreise 14,70 Euro bezahlt, sind es künftig nur noch 10,40 Euro. Da Kommunen und Kreise bisher den vom Land gezahlten Betrag um die gleiche Summe aufgestockt haben, droht damit die Gesamtsumme für die Jugendarbeit vor Ort deutlich zu sinken.

Quelle: Sächsische Zeitung, Samstag, 6. Februar 2010

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06.02.2010 / Pirna

„Wir müssen klar Stellung gegen Rechtsextremismus beziehen“

Herr Gockel, seit Anfang des Jahres sind Sie der Koordinator gegen Extremismus Pirnas und des Landkreises. Was machen Sie dabei konkret?

Ich sorge dafür, dass die vielen unterschiedlichen Stellen und Initiativen auf diesem Gebiet in Verbindung bleiben und deren Absprachen und Treffen funktionieren und bestehen bleiben. Außerdem halte ich die Behörden auf dem Laufenden und bin für alle die zentrale Anlaufstelle.

Quelle: Sächsische Zeitung, 06.02.2010

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06.02.2010 / Sachsen

Recht auf Protest am 13.2. wahrnehmen

Das Netzwerk Tolerantes Sachsen sieht dem Dresdner Gedenktag zum 13. Februar und den damit zusammenhängenden Großaufmarsch von Nazis mit zunehmender Sorge herannahen. Das Netzwerk befürchtet massive Einschränkungen des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit.

Daher fordert das Netzwerk Tolerantes Sachsen von der der sächsischen Landesregierung und der Stadt Dresden, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu wahren. Friedliche und genehmigte Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch sollten nicht durch die Polizei eingeschränkt und illegalisiert werden.

Wir bitten deshalb alle Personen, die von repressiven und überzogenen Maßnahmen der Polizei betroffenen sind, um die detaillierte Protokollierung dieser Vorfälle für eine mögliche Prüfung des Polizeieinsatzes auf Recht- und Verhältnismäßigkeit Dies betrifft insbesondere die Behinderung am Besuch friedlicher Gegenveranstaltungen, unverhältnismäßige Kontrollen und strittige Konflikte während der Teilnahme an Aktionen.

 

Quelle: Netzwerk Tolerantes Sachsen e.V., 06.02.2010

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06.02.2010 / Sachsen

263 rechtsmotivierte Angriffe 2009 in Sachsen

Opferberatungsstellen für Betroffene rechter Gewalt legen Jahresstatistik vor

Die Opferberatung für Betroffene rechts und/oder rassistisch motivierter Gewalt des RAA Sachsen e.V. erhielt im Jahr 2009 Kenntnis von 263 Angriffen, von denen 446 Personen direkt betroffen waren. Die Beratungsstellen zählen ausschließlich Gewaltdelikte, keine Propaganda- oder Beleidigungsdelikte.

Die mit Abstand größte Anzahl von Angriffen richtete sich gegen nicht-rechte Jugendliche (121). Rassismus ist zu einem Viertel als Tatmotiv anzusehen (66). In 49 Fällen richteten sich die Angriffe gezielt gegen politisch Aktive, die sich beispielsweise gegen Neonazis engagieren. Diese Angriffe wurden insbesondere von organisierten Neonazis verübt.

Quelle: PM: RAA Sachsen e.V., 06.02.2010

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Dresden / 02.02.2010

Nazis satt

Am 13. Februar muss Dresden ein mächtiges Zeichen gegen Rechtsextreme setzen. Alte Fehler und neues Gezänk erschweren die Aktion.

Schluss ist dort, wo im Februar 1945 die Leichen verbrannt wurden. Der Dresdner Altmarkt, ein Areal zwischen sozialistischer Prunkarchitektur, missglücktem Nachwendeschick und der wuchtig aufragenden Kreuzkirche, wird am 13. Februar zur geschichtskräftigen Kulisse für den Endpunkt einer Menschenkette. Diese soll sich von der Synagoge aus am Rathaus vorbeischlängeln, stets der weißen Rose folgend. Auf die Straße gesprüht, markiert die Rose als Friedenssymbol den Weg. Fernsehsender, hofft Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU), werden die Bilder um die Welt schicken. Die telegene Botschaft: Dresdner wehren sich gegen Neonazis. Sie schützen symbolisch die Plätze ihrer Kultur, die Synagoge, den Sitz der demokratischen Verwaltung, die Altstadt. Nazis müssen draußen bleiben.

Quelle: DIE ZEIT, 02.02.2010

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01.02.2010

Chronist wider Willen

Der Fotograf Wilhelm Brasse musste als KZ-Häftling in Auschwitz Zehntausende Mitgefangene ablichten. Heute ist er 92 und erzählt Schülern sein Leben.

Auschwitz liegt tief verschneit. Wie vor 65 Jahren, als die Rote Armee das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager am 27.Januar 1945 befreite. In Block 6 der heutigen Gedenkstätte betrachtet eine Gruppe von Schülern aus Bayern Fotos von KZ-Häftlingen. „Dieser hat nur fünf Tage gelebt“, sagt ein Junge vor dem Bild eines alten Mannes mit schreckgeweiteten Augen. Hunderte Gesichter blicken den jungen Leuten von den Wänden des Flurs entgegen. Unter jedem stehen ein Name, eine Häftlingsnummer, Geburtsdatum, Ankunfts- und Todestag.

Quelle: Sächsische Zeitung

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