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„Menschenrechte leben“ und „Zivilcourage zeigen“

Zivilcourage1 2012 / Pirna Neue Workshop-Angebote
 

Menschenrechte und Zivilcourage gehen jeden Einzelnen von uns an! Jeder Einzelne, weil jedem Menschen alle Menschenrechte aufgrund ihres/seines Menschseins zukommt und Handlungskompetenzen gefragt sind, um diese Rechte des Einzelnen, wenn nötig, auch gegenüber Dritten zu verteidigen.

 

Workshop „Zivilcourage zeigen“

Junge Menschen in zivilcouragiertem Handeln zu trainieren, bedeutet vor allem, sie zum Hinschauen und zum Handeln zu ermutigen. Es bedeutet zudem, sie beim Erwerb von Handlungskompetenzen zu unterstützen, damit sie in Situation von Diskriminierung und Bedrohung mutig eingreifen und dazu beitragen, dass Auseinandersetzungen und Konflikte mittels Verständigung gelöst werden.

 

Ziele des Workshops

  • Die Teilnehmenden verstehen, was zivilcouragiertes Handeln ausmacht und was die Motivationen und Hemmnisse auf dem Weg zur Zivilcourage sind. (Wissensvermittlung)
  • In Gruppen- und Rollenspielen lernen die Teilnehmenden Problemsituationen bewusst wahrzunehmen sowie die Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Verhaltens realistisch einzuschätzen. (Anwendung des Wissens und Reflexion)
  • Die Teilnehmenden bauen ihr Handlungsrepertoire aus, indem sie zum einen ihre kommunikativen Kompetenzen für konflikt- und stressbehaftete Situationen ausbauen und deeskalierende Maßnahmen trainieren. (Kompetenzerwerb)

 

Workshop „Menschenrechte leben“

Das entwickelte Trainingsmodul ermöglicht jungen Menschen ein erlebnisbezogenes Lernen der Menschenrechte. Mit Hilfe von Gruppen- und Rollenspielen sowie der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den eigenen Rechten und Pflichten lernen Jugendliche ihr eigenes Handeln zu reflektieren. Das Training sensibilisiert Jugendliche für Themen wie Menschenwürde, Grundrechte, Demokratie, Partizipation und Diskriminierung. Die Jugendlichen entwickeln neue Handlungsstrategien und -spielräume für ihren Alltag. Auf spielerische Weise wird somit das Verständnis für die Menschenrechte erweitert und die Erfahrung geschaffen, dass es sich lohnt, für die eigenen Rechte und die der Anderen einzutreten.

 

Ziele des Workshops

  • Die Teilnehmenden verstehen, was Menschenrechte in Abgrenzung von Grundrechten sind, wie sie entwickelt worden und wo sie verankert sind. (Wissensvermittlung)
  • Besonders in Bezug auf das Trainingsmodul können die Teilnehmenden ihr erworbenes Wissen in Rollen- und verschiedenen Fallbeispielen anwenden. (Anwendung Wissen)
  • Die Teilnehmenden erfahren die Bedeutung von Menschenrechten in Gruppenspielen. (Erleben)
  • Sie reflektieren ihre Einstellungen und sind in der Lage, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen. (Reflexion)
  • Die Teilnehmenden können ihre Positionen mit Argumenten überzeugend gegenüber Drittmeinungen vertreten. (Kommunikation)

 

Zielgruppen

Jugendliche ab 13 Jahren und junge Erwachsene. Die Trainingsmodule eignen sich vor allem für die Sekundarstufen I und II, sowie für die Jugendarbeit im außerschulischen Bereich.

Für pädagogische Fachkräfte bieten wir zusätzlich Beratung und Unterstützung für die Vor- und Nachbereitung der Workshops an und geben wichtige Hinweise und Material für die fortführende methodische Arbeit an den beiden Themen.

 

Zeitrahmen

Sowohl das Menschenrechtsmodul als auch das Zivilcouragemodul sind für 2,5 Stunden konzipiert, können jedoch auf die Länge eines Projekttages (sechs bis sieben Stunden ausgedehnt werden). 

 
 

A_0311681  Ansprechpartnerin:

 

  Ramona Meisel

  Projektkoordinatorin

  Tel.: 03501 / 46 08 80

  E-Mail: r.meisel@aktion-zivilcourage.de

 

 

Quelle: Aktion Zivilcourage e. V.

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