Galerie

Neuste Galerie:

Newsletter

Tragen Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein, um alle 14 Tage aktuelle Hinweise über unsere Projekte und Veranstaltungen zu erhalten.

Links

bunz teeno augenauf1 canna2

AZ-TV

aztv2

Web 2.0

facebook4 google1 twitter youtube studi1 schler1 benefind1

Jana Seidel: "Die Region ein klein wenig besser machen"

229044_223344447682799_100000217351767_1070742_6095381_n 13.02.2012 / Pirna 15 Jahre Aktion Zivilcourage - dritter Beitrag in der "Chronik"
 

Das Jahr 2012 ist für die Aktion Zivilcourage (AZ) ein ganz Besonderes - wir feiern Geburtstag. Vor 15 Jahren haben junge Menschen aus Pirna begonnen, ihre Umgebung und unsere Stadt aktiv mit zu gestalten. Dieses Jubiläum möchten wir gern nutzen, um Interessierten einen Einblick in den Werdegang unseres Vereins zu geben.

Bis zum Jahresende werden wir alle zwei Wochen einen neuen Beitrag veröffentlichen, in dem die Autoren die AZ aus ihrem ganz eigenen Blickwinkel betrachten und zurückblicken, um die Entwicklung des Vereins aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

 

Im dritten Beitrag der "Chronik" zum 15-jährigen Bestehen schreibt Jana Seidel über ihre Erfahrungen mit dem Verein. Seit 2010 ist sie ehrenamtliches Mitglied und engagiert in verschiedenen Bereichen der Vereinsarbeit. Schon zweimal vertrat sie die Aktion Zivilcourage auf den internationalen Konferenzen der "European Coalition of Cities against Racism" (ECCAR). Jana organisiert als ehrenamtliche Projektkoordinatorin den Deutsch-Israelischen Fachkräfteaustausch 2012/13 und will mit ihrem Wirken die Region mitgestalten:

 

"Ich bin jetzt seit genau 2 Jahren und 8 Monaten Mitglied bei der Aktion Zivilcourage. Aufmerksam wurde ich auf die AZ, als das letzte Stadium meines Studiums „Diplomarbeit“ hieß. Thema: „Kommunales Handeln gegen Rechtsextremismus“ am Beispiel des Landkreises Sächsischen Schweiz. Hierbei sollte es vor allem darum gehen, welche Handlungsspielräume die Verwaltung im Kampf gegen den Rechtsextremismus hat, wo ihr die Hände gebunden sind und wo demnach die Zivilgesellschaft ansetzen muss. Die Beschäftigung mit dem Thema hilft mir jetzt, aktuelle Ereignisse anders beurteilen zu können.

Schon bei der Recherche für die Arbeit stieß ich auf die Homepage, die mich in ihrer Vielfalt an Informationen und der Aktualität beeindruckte. Mir wurde recht schnell klar, dass ich mir eine ehrenamtliche Tätigkeit bei diesem Verein gut vorstellen konnte. So entschied ich mich, kurz nach Abgabe meiner Diplomarbeit den Verein genauer unter die Lupe zu nehmen. Und was ich kennenlernte, gefiel mir. Zwar wurde ich sehr überrumpelt, als mir schon bei meiner ersten Vorstellung im Verein die Projektkoordination einer Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz angetragen wurde, aber ich sah es als Herausforderung und es war ja eigentlich auch genau das, was ich wollte. Also übernahm ich das Projekt. Und blieb.

Seitdem ist viel passiert: Seit dem Ende der Gedenkstättenfahrt engagiere ich mich in der  Kampagne „Die Sächsische Schweiz ist BUNT.“ 2010 half ich, einen Deutsch-Israelischen Austausch mit Fachkräften aus der Jugendarbeit zu organisieren. Und seit 2011 basteln wir erneut an einem Fachkräfteaustausch mit Jerusalem, diesmal mit mir als Projektleiterin, der 2012 und 2013 stattfinden soll.

Ich habe es nie bereut, der AZ beigetreten zu sein und so viel Zeit investiert zu haben. Ich kann eigene Ideen einbringen und umsetzen, für eine Sache verantwortlich sein und zum Schluss sehen, dass es sich gelohnt hat. Ich lerne viel: über die Geschichte, die Politik, die Hintergründe, aber auch über mich selbst und über andere. Ich treffe viele verschiedene Menschen, die mir sehr wichtig geworden sind und die ich wohl sonst nicht kennengelernt hätte. Und last but not least kann ich so einen kleinen Teil als Wahl-Pirnaerin dazu tun, die Region und somit vielleicht auch die Welt ein klein wenig besser zu machen."

 

Lesen Sie alle Beiträge unter www.aktion-zivilcourage.de/15

 

Quelle: Aktion Zivilcourage e. V.

zurück