Die sächsische Stadt Pirna, unweit von Dresden, wartet nicht nur mit einem schmucken mittelalterlichen Stadtkern auf, sondern auch mit einer ungewöhnlichen zivilgesellschaftlichen Initiative, nämlich der Aktion Zivilcourage e.V.
Jutta Limbach (Präsidentin Bundes- verfassungsgericht a.D.) aus Berlin
Netzwerk und Gremienarbeit
Durch die Einbindung möglichst vieler Menschen und Organisationen in unsere Projekte ist über die letzten Jahre ein beachtliches Netzwerk von Mitstreiter/innen, Helfer/innen, Kooperationspartner/innen und Unterstützer/innen entstanden.
Gremienarbeit
Stetig bemüht sind wir um Kooperation, um Ressourcen und Kompetenzen in Netzwerken zusammenzuführen.
Die Aktion Zivilcourage engagiert sich u.a. in der AG Extremismus, im Beirat des Lokalen Aktionsplanes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und im Netzwerk "Tolerantes Sachsen".
Darüberhinaus arbeitet der Verein in zahlreichen projektbezogenen Arbeitskreisen (u.a. AG Projektschultage, AG "Denkmal der Grauen Busse", AG Markt der Kulturen) und in verschiedenen kommunalen Gremien mit. So ist der Verein aktives Mitglied im Jugendring Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V., im Verein Kultur für Pirna und im Kuratorium Gedenkstätte Sonnenstein e.V.
Kommunale Fachtagungen
Die sachsenweit erzielten Mandatsgewinne rechtsextremer Abgeordneter (in Gemeinde- und Stadträten sowie in Kreistagen) und der Einzug der NPD in den Sächsischen Landtag haben in der Folge politisch Verantwortliche, Mitarbeiter/innen der Verwaltung, Lehrer/innen und Sozialarbeiter/innen im Umgang mit rechtsextremen Erscheinungsformen weiter verunsichert.
Daraufhin haben wir in dem Zeitraum von 2006 bis 2008 - gemeinsam mit weiteren Partner/innen - Fachtagungen für kommunalpolitische Verantwortungsträger in dem Alt-Landkreis Sächsische Schweiz und dem ehemaligen Weißeritzkreis (heute: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) durchgeführt.




























































































































