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Galerie Zeitzeugengespräch mit Michal Salomonovic

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Am 1. Dezember 2010 berichtete Michal Salomonovic über 50 Schülerinnen und Schülern der Gauß-Mittelschule Pirna-Sonnenstein seinen Lebensweg - eine Veranstaltung des Aktion Zivilcourage e.V., in Kooperation mit der Brücke/Most-Stiftung.

Michal Salomonovic wuchs im tschechischen Ostrava auf. Nach der Machtübernahme der Nazis wurden er und seine jüdische Familie zunächst aus ihrem Heimatort vertrieben. Daraufhin wurden sie aus der Tschechoslowakei in das von den Deutschen besetzte Polen deportiert. Dort überlebte er das Ghetto in Litzmannstadt und die Vernichtungslager in Auschwitz und Flossenbürg.

Anschließend wurden sie nach Dresden gebracht, wo seine Eltern Zwangsarbeit in einer Munitionsfabrik leisten mussten. Nach der Bombardierung Dresdens mussten Hunderte von ausgemergelten Häfltingen zu Fuß in das Außenlager des KZ Flossenbürg "Pirna-Zatzschke" marschieren. Die Gefangenen sollten dort noch vor Kriegsende die zerstörte Treibstoffindustrie wieder in Gang bringen. Die Brüder Salomonovic und ihre Mutter überlebten die letzte Station ihrer Haftzeit im Außenlager Pirna.

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