Die Menschen sind verschieden, sagte der Mann und zog sein Hemd verkehrt rum an. Es ist unsere Menschenpflicht, dies zu akzeptieren.
Alexander Steinfeld aus Berlin
Galerie Workshop zum Thema "Verletzungen der Menschenrechte in der NS-Zeit"
Am 11. Juni setzten sich die jungen Erwachsenen der Berufsfachschule für Soziales in Pirna zusammen, um zum Thema „Menschenrechtsverletzungen in der NS-Zeit“ zu arbeiten. Die Projektteilnehmer beschäftigen sich mit den Euthanasie-Verbrechen in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein. Dabei setzten sie sich intensiv mit der NS-Rassenideologie und den Krankenmorden innerhalb der T4-Aktion zwischen 1940 und 1941 auseinander.
Ziel der Veranstaltung, die parallel mit den tschechischen Projektteilnehmern durchgeführt wird, ist es, den jungen Erwachsenen über den Stellenwert der Menschenrechte während der NS-Zeit zu berichten. Wichtig ist dies vor allem in Bezug auf die vom 25. bis 27. Juni in Decin stattfindende Jugendbegegnung. Bei dieser geht es um die Bedeutung der Menschenrechte im historischen Kontext, die anhand von Zeitzeugengesprächen und einem methodisch vielfältig konzipierten Gedenkstättenbesuch in Theresienstadt u.a. verdeutlicht werden wird. Den jungen Projektteilnehmern soll somit bewusst werden, dass der heutige Schutzstandard keine Selbstverständlichkeit ist und es immer wieder notwendig ist, für die Achtung der Menschenrechte zu kämpfen.
Gefördert wird das brückenschlagende Projekt durch die Euroregion Elbe/Labe, in dessen Rahmen insgesamt zwei mehrtägige Jugendbegegnungen sowie vier Tagesveranstaltungen auf deutscher und tschechischer Seite durchgeführt werden.






























































































































