Es ist schwer zu verstehen, wie in einer so wunderbaren Landschaft wie der Sächsischen Schweiz die menschenverachtende Ideologie des Neo-Nationalsozialismus gedeihen kann. Ich bin dankbar, dass sich die Aktion Zivilcourage diesem Ungeist entgegen stellt.
Jochen Bohl (Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen) aus Radebeul
Galerie Vortrag: Die Sonnensteiner NS-Täter und ihre Nachkriegskarrieren
Im Rahmenprogramm des Projektes "Das Denkmal der Grauen Busse" referierte Julius Scharnetzky, B.A., seit 2005 freier Mitarbeiter der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, über die Täter nationalsozialistischer Gewaltverbrechen.
Der Vortrag thematisierte neben den begangenen Verbrechen auch die Nachkriegskarrieren, da nach dem Krieg nur die wenigsten Mitarbeiter der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein juristisch zur Verantwortung gezogen.
Zwischen 1940 und 1941 beteiligten sich etwa 110 Frauen und Männer am nationalsozialistischen Krankenmord auf dem Pirnaer Sonnenstein – 40 männliche Mitarbeiter der Tötungsanstalt Sonnenstein überdies an der so genannten „Endlösung der Judenfrage“ im Generalgouvernement.
Die Veranstaltung wurde organisiert durch die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein und die Aktion Zivilcourage e.V., in Kooperation mit der Ev. -Luth. Kirchgemeinde Pirna.
Alle aktuellen Informationen und Hintergründe zum Denkmalsprojekt finden Sie auch auf unserer Website: www.aktion-zivilcourage.de/grauebusse





































































































































