Selbstverständliches auch alltäglich machen, so sehe ich das Ziel der Aktion Zivilcourage. Durch Bildung zu Verantwortung und vernünftiger Toleranz statt Gleichgültigkeit und Extremismus ist dabei nur ein Baustein. Vielfalt statt Einfalt!
Thomas Eichhorn aus Darmstadt
Galerie “Ostpunk! Too much future” – Die Punkbewegung in der DDR
Filmabend mit Zeitzeugengespräch im Pirnaer Uniwerk
Punk in West-Europa war ein popkulturelles Phänomen mit politischen Ursachen. Punk in der DDR dagegen war ein politisches Phänomen mit popkulturellem Hintergrund. Der Film „Ostpunk! Too much future“ zeigt das Leben der Punkerszene in der DDR. Ihre Subkultur und die Probleme die ein solches Anderssein mit sich führen konnten. Denn Gefängnisstrafen und die totale Überwachung durch die Stasi waren keine Seltenheit.
Im Film wurden einige Protagonisten der DDR-Punkszene porträtiert, unter anderem Bernd Stracke. Stracke war Sänger der Leipziger Band „Wutanfall“ und wurde auf Grund seines Protestes gegen das sozialistische System zweimal zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Der Zeitzeuge Bernd Stracke gab im Anschluss an den Film einen genaueren Einblick in die damalige Szene, sein Leben, seine Gefängnissaufenthalte und seine Konfliktsituationen mit dem DDR-Regime geben.
Die Veranstaltung wurde organisiert von der Aktion Zivilcourage in Kooperation mit Uniwerk. Mit freundlicher Unterstützung durch „Neue Visionen – unabhängiger Filmverleih“.





























































































































































