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Galerie Gedenkfahrt Auschwitz: Das Tagebuch- Tag Vier und Fünf

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Vierter Tag: Das schöne Krakau

Am heutigen Tag war nicht nur das Programm, sondern alleine schon die Fahrt ein Erlebnis für sich.  Bei strömenden Regen fanden wir uns eine halbe Stunde nach geplanten Beginn der Stadtführung in einer Seitenstraße eingekeilt zwischen wütend hupenden Autos wieder. Doch dank einer engagierten „Hilfspolizistin“ (unsere polnische Dolmetscherin) konnte die Situation schnell entschärft werden und die Suche nach einem Busparkplatz wurde fortgesetzt. Mit fast einer Stunde Verspätung konnte die Stadtführung dann doch beginnen und auch der Regen ließ langsam nach. Unsere Reiseleiterin erkannte schnell, dass die Stadtführung nun wohl länger als geplant dauern muss, da wir auch „etwas“ später angekommen waren. Die Tour führte uns vom jüdischen Viertel, wo wir Synagoge und Friedhof besichtigten, entlang am Wawel in die malerische Altstadt, wo die Führung an der Marienkirche endete. Nun stand es jedem frei, auf eigene Faust Krakau zu erkunden. Die Shoppingtouren der Einen erstreckten sich von den historischen Tuchhallen bis zum modernen Einkaufstempel. Andere zogen es vor, die Atmosphäre der Stadt in Cafés und Kneipen zu genießen, wo man sich auch süße und putzige Kosenamen gab. Einzelne gaben sich die volle touristische Dröhnung und besichtigten alles, was der Reiseführer empfahl. So kam jeder auf seine Kosten und konnte ein wenig abschalten. Schnell wurde es Abend und wir gingen gemeinsam zum Abschlussabendessen in ein jüdisches Restaurant, wo uns ein sehr berühmter polnischer Klezmer-Musiker Gesellschaft leistete. So gestärkt gingen die „Großen“ noch mit Max einen Umdrunk genießen, während die „Kleinen“ überschüssige Energien beim Treppenlauf, Fahrstuhlfahren und Extremtelefonieren abbauten. Dieser Tag war ein guter Ausgleich zu den vorherigen Inhaltsschweren Programmpunkten und man durfte einmal eine andere Seite Polens kennenlernen.


Fünfter Tag: Die Abreise

Auf Wunsch einer einzelnen Dame, welche hier nicht genannt werden möchte, ( oder Jana das wolltest du doch nicht?)  mussten wir schon mitten in der Nacht aufstehen um pünktlich um sechs Uhr starten zu können. Jetzt sitzen wir hier im Bus und nachdem wir unsere liebgewonnene Dolmetscherin wieder ihrem Sohn übergeben haben, schreiben wir diese Zeilen.

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