Es ist schwer zu verstehen, wie in einer so wunderbaren Landschaft wie der Sächsischen Schweiz die menschenverachtende Ideologie des Neo-Nationalsozialismus gedeihen kann. Ich bin dankbar, dass sich die Aktion Zivilcourage diesem Ungeist entgegen stellt.
Jochen Bohl (Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen) aus Radebeul
Galerie Aktion Zivilcourage e.V. zu Gast bei Friedrich-Naumann-Stiftung in Berlin-Mitte. Mit Zivilcourage für Freiheit und Demokratie
Auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung und des Anne-Frank-Zentrums nahm die Aktion Zivilcourage an der Veranstaltung „Mit Zivilcourage für Freiheit und Demokratie“ im Regionalbüro Berlin-Brandenburg teil.
Unter dem Leitgedanken, dass eine lebendige, demokratische Kultur und deren Zusammenhalt, das Engagement aller zivilgesellschaftlichen und institutionellen Akteurinnen und Akteure in den Kommunen und Regionen erfordert, fand ein Kolloquium statt.
Nach einem sehr interessanten Impulsreferat durch Professor Dr. Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld, folgte moderiert durch Herrn Jansen vom Tagesspiegel, die Diskussion „Was kann eine lebendige Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus tun?“. Ursula Albuschkat vom Kreisjugendring Forchheim, der Bürgermeister der Stadt Treuenbrietzen Michael Knappe sowie Sebastian Reißig, der Geschäftsführer der Aktion Zivilcourage e.V. aus Pirna, schilderten sehr eindrucksvoll die momentanen Zustände in ihren jeweiligen Kommunen und ihre Unternehmungen gegen rechtsextremistische Aktionen/Akteure.
Im Anschluss wurde eine politische Schlussbetrachtung durch Cornelia Schmalz – Jacobsen, ehemalige Ausländerbeauftragte der Bundesregierung und stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung „Gegen Vergessen – für Demokratie“, dem Bundesvorsitzenden der Jungen Liberalen Johannes Vogel sowie Herrn Thomas Heppener, dem Leiter des Anne Frank Zentrums in Berlin, gezogen. Die Veranstaltung, welche die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Arbeit gegen demokratiefeindliche Aktivitäten speziell des Rechtsextremismus beleuchten sollte, gab vor allem am Ende auch dem Publikum die Möglichkeit sich aktiv durch Fragen oder eigene Beiträge einzubringen.
Des Weiteren wurde darüber diskutiert, welchen wichtigen Beitrag Politik zur Schaffung politischer Rahmenbedingungen für demokratisches Engagement leisten kann bzw. muss.















































































































































