Die AZ geht auf alle Menschen zu und offeriert niedrigschwellige Angebote. Das hilft sehr und sie ist damit ein echter Partner der Stadtverwaltung, den ich auf keinen Fall missen möchte.
Christian Flörke (parteilos, Bürgermeister der Stadt Pirna) aus Pirna
Erinnerung
Die Auseinandersetzung mit den beiden deutschen Diktaturen, insbesondere mit der Zeit des Nationalsozialismus, soll dafür sensibilisieren, welche Verantwortung wir vor dem historischen Hintergrund für die Gestaltung einer friedlichen und demokratischen Gesellschaft tragen.
Einen hohen Stellenwert bei der Aufarbeitung des „Dritten Reiches“ messen wir dem Besuch von Gedenkstätten und der Durchführung von Zeitzeugengesprächen bei. Dabei arbeiten wir eng mit der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein zusammen. Eine besondere Form des Gedenkens an die Opfer der NS-Krankenmorde auf dem Sonnenstein ist die Gedenkspur, die mit 14.751 bunten Kreuzen quer durch die Pirnaer Altstadt verläuft. Durch das regelmäßige Nachsprühen der Kreuze können die Mitwirkenden aktiv die Erinnerung an die Opfer lebendig halten.
Gedenkstättenfahrten nach Oświęcim (Auschwitz), Terezin (Theresienstadt), Lidice und Buchenwald
Wenn laut Stundenplan Geschichte ansteht, ziehen Schüler/innen oft lange Gesichter. Denn Texte lesen und Aufsätze schreiben ist nicht jeden Schülers liebste Beschäftigung. Wir bieten interessante Methoden aus der Gedenkstättenpädagogik an, die es den Schüler/innen ermöglichen, Geschichte nicht nur zu erlernen, sondern sie zu erleben. Dabei gehen wir davon aus, dass ein Bild oft mehr als tausend Worte sagt und eine Begegnung zum intensiven Nachdenken anregt. Aus diesem Grund führen wir kontinuierlich Seminare mit Schüler/innen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in europäischen Jugendbegegnungsstätten durch.
mehrFarben der Erinnerung - eine Gedenkspur für Pirna
Gegen das Vergessen und im Gedenken an die Opfer der NS-Krankenmorde im Schloss Sonnenstein zieht sich eine Spur, in Form von 14.751 farbigen Kreuzen - ein Kreuz für jedes Opfer, quer durch die Pirnaer Altstadt - vom Schloss- Sonnenstein bis an die Elbe. Sie muss regelmäßig nachgesprüht werden, damit die Witterung das stille Mahnmal nicht verblasst. Doch muss man dazu sagen, dass es gewollt ist, dass die Kreuze von Zeit zu Zeit ihre Farbe verlieren und aufgefrischt werden müssen. Denn nur so bleibt gewährleistet, dass das Gedenken an die Opfer der Euthanasiemorde während der NS-Diktatur bewahrt bleibt.
mehrZeitzeugenprojekte
Die Aktion Zivilcourage e.V. ist bestrebt, die Erinnerung als Mahnung und Aufruf zu Toleranz aufrecht zu erhalten. Deshalb veranstalten wir regelmäßig Projekte mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Diktatur der Nationalsozialisten. Die langjährige Zusammenarbeit bietet die Möglichkeit, Geschichte durch das Berichten von unmittelbar Erlebtem vor allem für junge Menschen greifbar und zugänglich zu machen.
mehr„DENKMAL DER GRAUEN BUSSE“ für ein Jahr in Pirna
Am 24. Juni 2010 wurde das mobile „DENKMAL DER GRAUEN BUSSE“ in der Pirnaer Innenstadt in der Grünfläche auf der Grohmannstraße aufgestellt. Das Denkmal, welches sich im Besitz der Stadt Ravensburg sowie des Zentrums für Psychiatrie »Die Weisenau« befindet und von den Künstlern Dr. Horst Hoheisel und Andreas Knitz geschaffen wurde, wird für ein Jahr an die Opfer der NS-»Euthanasie«-Aktion der Jahre 1940/41 erinnern.
mehrDie "Klick-Box" für Pädagoginnen und Pädagogen
2010 jährte sich der Beginn der Morde an Menschen mit Behinderung auf dem Pirnaer Sonnenstein zum 70. Mal. Im Zuge der Aufstellung des "Denkmals der Grauen Busse" in Pirna entstanden, in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, pädagogische Angebote zum Thema NS-"Euthanasie". Wir laden Sie und Ihre Schulklassen dazu ein, im Rahmen des Gemeinschaftskunde-, Ethik- oder Geschichtsunterrichts die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein zu besuchen und die neu entwickelten kostenfreien pädagogischen Angebote zu nutzen.
mehrKooperationen mit der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
Wir engagieren uns als Mitglied im Kuratorium Gedenkstätte Sonnenstein e.V., betreuen und pflegen die Internetseite www.kuratorium-sonnenstein.de und führen gemeinsam Projekte durch.
Die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein unterstützt und kooperiert mit uns bei vielen unserer Projekte als wichtiger Partner, u.a. beim Projekt "Das Denkmal der Grauen Busse", bei der Gedenkspur für Pirna, bei der Ausstellung "Gegen das Vergessen unbesungener Helden - Emilie und Oskar Schindler".



























































































































