Education for democratic values and tolerance are the keys to a just and healthy society. Encounters between youngsters from Germany and Israel are the best way to build bridges of understanding so that the tragic past will not be forgotten thus ensuring a better future.
Francoise Cafri (Stadtverwaltung Jerusalem) aus Israel
Begegnung
Grenzen erforschen und Brücken bauen
In vielen Köpfen existieren Grenzen, die uns so manches Mal im Alltag daran hindern, Kontakte zu Menschen zu knüpfen, die aus einem Kulturkreis stammen, der uns fremd scheint. Unkenntnis und bisweilen Ignoranz gegenüber anderen kulturellen Traditionen und Lebensgewohnheiten führen zu einem gesellschaftlichen Miteinander, das oft geprägt und belastet ist durch Ängste und Unsicherheiten, Schubladendenken und Vorurteile.
Mit interkulturellen Jugendbegegnungen, die wir in verschiedenen Ländern Europas (mit)veranstalten, wollen wir hier neue Impulse setzen und zur geistigen Reflexion, zur Diskussion und damit zur Veränderung von vorgefertigten und stereotypen Meinungen anstiften. Wir laden ganz bewusst junge Menschen mit unterschiedlichem kulturellen, religiösen und nationalen Hintergrund zur Begegnung der „besondern Art“ ein, um sie dazu ermutigen, die gedanklichen Barrieren zu überwinden, um einander besser zu begreifen, verstehen und kennen zu lernen.
Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern organisieren wir Projekte mit Jugendlichen aus der Ukraine, jährlich stattfindende Sommerlager in Rumänien, Projekte in Weißrussland, aber natürlich auch grenznahe Projekte (binationale Jugendcamps) mit unseren tschechischen Partnerinnen und Partnern.
2010 - Fachkräfteaustausch der Jugendarbeit mit Israel
Gemeinsam mit zehn israelisch-palästinensischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, beteiligten sich die haupt- und ehrenamtlichen Fachkräfte aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, an einem zweiteiligen Fachkräfteaustausch der Jugendarbeit.
Das Ziel des Austausches ist es, zukünftige Begegnungsmöglichkeiten für deutsche und israelische Jugendliche vorzubereiten – ein regelmäßiges Austauschprojekt soll entstehen, um ein tolerantes Zusammenleben zwischen verschiedenen Kulturen aktiv zu stärken und Vorurteile abzubauen. Ein Aspekt ist dabei auch die Vermittlung von Hintergründen zur politischen-historischen Lage in Israel. Überdies verfolgen die Partner das Ziel einer Städtepartnerschaft zwischen Jerusalem und Pirna.
Dieses Projekt beruht auf der Initiative des damaligen Pirnaer Oberbürgermeisters und heute Sächsischen Staatsministers des Innern Markus Ulbig und der Aktion Zivilcourage e.V. Der Austausch wird gemeinsam mit der Stadtverwaltung Jerusalem und der Jerusalem Foundation organisiert.
Alle weiteren Infos zum deutsch-israelisch-palästinensischen Fachkräfteaustausch finden Sie unter: Reise nach Jerusalem.
Ansprechpartner: Franziska Kuhne - f.kuhne@aktion-zivilcourage.de



























































































































