Jeder von uns kann mit Zivilcourage dazu beitragen, dass Extremismus zurückgedrängt wird. Gesellschaft braucht bürgerschaftliches Engagement dafür und Vorbilder. Dafür danke ich dem Verein Aktion Zivilcourage e.V.
Dr. Johannes Beermann (CDU, Sächsischer Staatsminister und Chef der Staatskanzlei) aus Dresden
"Was dann losging war ungeheuerlich..."
27.02.- 31.03.2008
/ Gedenkstätte Sonnenstein
Frühe Konzentrationlager in Sachsen 1933-1937
Die Wanderausstellung dokumentiert die Geschichte der frühen Konzentrationslager, die wenige Wochen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 eingerichtet wurden. Allein in Sachsen entstanden bis zum Sommer 1933 mehr als 20 solcher zumeist provisorischen Haftstätten, darunter auch die Konzentrationslager Hohnstein und Königstein-Halbestadt. Die Ausstellung in der Pirnaer Gedenkstätte Sonnenstein beleuchtet die politischen Rahmenbedingungen zum Zeitpunkt ihrer Einrichtung und den Umgang mit diesen Orten von 1945 bis heute.
Biografien ehemaliger Gefangener veranschaulichen die Funktionen der Lager und die Haftbedingungen. Auch verdeutlichen sie den unterschiedlichen politischen und religiösen Hintergrund der Insassen. Biografien von Angehörigen des Wach- bzw. Führungspersonals zeigen exemplarisch die Lebenswege der Täter.
Die Ausstellung ist Montag bis Freitag jeweils 9-15 Uhr zu sehen.
Mittwoch, 12. März 2008, 19:00 in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
Vortrag von Carina Baganz Institut für Antisemitismusforschung an der TU Berlin
„Die frühen Konzentrationslager in Sachsen 1933-1934/37“
Dr. Carina Baganz stellt die Ergebnisse ihrer Promotion zu den frühen Konzentrationslagern in Sachsen vor, und konzentriert sich dabei auf die Lager in Hohnstein und Königstein-Halbestadt.
Anschließend besteht die Möglichkeit des Gesprächs und der Diskussion mit der Referentin
Der Eintritt frei und wird jeweils ungefähr 1 ½ bis 2 Stunden dauern.




























































































































