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Theater für Zivilcourage

187904_209915649027800_6527189_n 17.06.2011 / Pirna Heidenauer Schultheatergruppe präsentiert ihre Inszenierung „Der Wirbel“ im Uniwerk
 

Sie nennen sich „Expresso V“, die elf Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassenstufe des Pestalozzi-Gymnasiums in Heidenau, die am Freitag, den 17. Juni 2011, erneut auf die Bühne treten werden. In ihrem neuen Stück „Der Wirbel“ verbindet die Schultheatergruppe die heutigen Probleme Jugendlicher mit dem Nationalsozialismus, beleuchtet das Verhältnis von Tätern und Opfern, von Außenseitertum und Gruppenzwang.

Inspiriert wurden sie dabei einerseits von Morton Rhues Roman „Die Welle“, in dem sich ein von einem Geschichtslehrer angestoßener Unterrichtsversuch verselbständigt und in kürzester Zeit aus den Schülern einer amerikanischen Schule eine totalitäre Bewegung macht, die viele Parallelen zur nationalsozialistischen Bewegung hat.

Andererseits rücken die jungen Schauspieler im „Wirbel“ die Euthanasieverbrechen auf dem Pirnaer Sonnenstein in ihren Fokus. Durch den regionalen Bezug und die Auseinandersetzung mit jugendspezifischen Themen wird im Theaterstück Geschichte erlebbar und hilft dabei, die Probleme der Gegenwart klarer zu erkennen. „Mit der Inszenierung wollten wir in unserer Region ein deutliches Zeichen für Zivilcourage setzen“, erläutert Lehrerin Christiane Meck, die die Schüler bei der Umsetzung des Stückes unterstützt hat.

 

Zu sehen ist „Der Wirbel“ am 17. Juni 2011 um 20.00 Uhr im Uniwerk in Pirna, Schmiedestraße 55

 

Die Theatergruppe ist zudem gern bereit, in anderen Schulen zu spielen (geeignet ab Kl. 8/ Spieldauer ca. 1 Std.) und danach Auswertungsgespräche zu führen. Interessenten melden sich bitte über das Pestalozzi-Gymnasium, Tel. 03529/512371.

 

Quelle: Aktion Zivilcourage e. V.

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