Der russisch-amerikanische Schriftsteller Isaac Asimov hat gesagt: "Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen". Deshalb müssen die Fähigen in unserer Region und in ganz Deutschland Weltoffenheit und Demokratie leben und Zivilcourage zeigen.
Klaus Brähmig (CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages) aus Papstdorf
Teil 1: Plakatkampagne im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
13.08.2009
Projekt "Jugend wählt - 2009"
Junge Leute lächeln vom Laternenmast herunter
Junge Leute lächeln vom Laternenmast herunter
Junge Leute lächeln vom Laternenmast herunter -Von einer Struppenerin gestaltete Wahlplakate hängen ab dieser Woche im ganzen Landkreis. Sie werben für den Urnengang. Nachdem die Kommunalwahlen bereits Geschichte sind, steht nun die Wahl des neuen Landtages an. Im Rahmen der Aktion „Jugend wählt“ sollen auch in diesem Jahr besonders Jugendliche zum Wählen animiert werden. Schon im Vorjahr fanden zu diesem Zweck Wahlplakate mit Slogans für junge Wähler ihren Weg an die Laternenmasten im Landkreis. In diesem Jahr geht die Aktion in eine neue Runde – ab dieser Woche werden die Plakate überall aufgehängt. Basis für die Plakataktion war ein Wettbewerb im Mai. „Wir hatten im Rahmen eines landkreisweiten Wettbewerbs dazu aufgerufen, einen kreativen, ansprechenden, motivierenden Vorschlag für ein Wahlplakat zu entwerfen und einzureichen“, sagt Tom Waurig von der Aktion Zivilcourage in Pirna.
Junge Leute lächeln vom Laternenmast herunter
Junge Leute lächeln vom Laternenmast herunter
Titel des Wettbewerbes: „Total verwählt“. „Mit ihren Vorschlägen für ein Plakat oder einen Slogan zur Wahl setzen junge Menschen ein Zeichen für Demokratie und verdeutlichen, wie wichtig es ist, wählen zu gehen.“ Primär solle dabei die Zielgruppe der Erstwähler angesprochen werden. Aber auch die Jugendlichen, die nicht wählen gehen, gehören zur Zielgruppe. So dienen die Plakate als Werbung für politisches Engagement bei jungen Menschen und als Erinnerung an die bevorstehenden Wahlen. „Wir wollten Jugendlichen die Möglichkeit geben, aktiv an so einer Aktion mitzuwirken“, so Waurig, Die jungen Wähler sollten zeigen können, wie für sie ein Wahlplakat aussehen sollte. „Dadurch werden die jungen Menschen aufgerufen, zur Wahl zu gehen.“
Aus den über 50 eingereichten Vorschlägen wurden dann von der Aktion Zivilcourage als Träger des Projektes „Jugend wählt – 2009“ die drei entscheidenden Vorschläge ausgewählt. „Wir entschieden uns für die Plakate, weil junge Personen drauf zu sehen sind“, sagt Waurig. „Es soll ja genau diese Zielgruppe angesprochen werden, die auch auf den Plakaten zu sehen ist – junge Menschen.“ Die drei Plakate, die ab dieser Woche die Laternenmasten im Landkreis schmücken, bilden nun eine Art Serie. „Auch das Handy bringt man eher in Verbindung mit der Jugend. Wir fanden die drei am ansprechend-sten und wollten auch einen gewissen Wiedererkennungswert zu den Plakaten des letzten Jahres erzielen.“
Gestaltet wurden alle drei Vorschläge von der Auszubildenden Claudia Nietert. Die Struppenerin gewann damit den Wettbewerb. „Ich habe darüber nachgedacht, was ein typisches Zeichen von Jugendlichen ist. Dazu ist mir dann das Handy eingefallen“, sagt sie. „Die anderen beiden Plakate sind so entstanden, dass ich eben einen Jugendlichen zeigen wollte, dem das Wählen Spaß macht.“
Ihre drei Werke werden ab sofort in einer Auflage von 1500 Stück mit dem Slogan „Ich geh wählen“ im Landkreis zu bewundern sein.
Quelle: Sächsische Zeitung, 13.08.2009




























































































































