Die Menschen sind verschieden, sagte der Mann und zog sein Hemd verkehrt rum an. Es ist unsere Menschenpflicht, dies zu akzeptieren.
Alexander Steinfeld aus Berlin
Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis begegnen Zeitzeugin
Michaela Vidláková wurde 1936 in Prag geboren und kam als sechsjähriges Kind in das Ghetto Theresienstadt. Katastrophale hygienische Zustände, Hunger, eine unvorstellbare Enge und schwere Arbeit prägten den Alltag. Viele, besonders alte Menschen, waren diesen unmenschlichen Bedingungen nicht gewachsen. Michaela war noch jung und gesund. Durch glückliche Umstände entging sie einer Deportation nach Auschwitz und überlebte drei Jahre voller Leid und Todesangst in Theresienstadt.
Michaela Vidláková bereiste den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, um Schülerinnen und Schülern aus ihrem Leben zu berichten. An der Veranstaltungsreihe nahmen das Goethe-Gymnasium Sebnitz, die Mittelschule "Am Knöchel" in Sebnitz, das Berufsschulzentrum für Wirtschaft in Pirna sowie die Mittelschule Stolpen teil. Die Schüler/innen bekamen im Anschluss an das Zeitzeugengespräch die Möglichkeit, Fragen zu den Lebensbedingungen im Ghetto zu stellen.
Den Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildete eine Gedenkstättenfahrt nach Theresienstadt, an der über 60 Schüler zusammen mit Frau Vidláková teilnahmen. Die Schüler bekamen dabei die Möglichkeit, die Berichte der Zeitzeugin am Ort des Geschehens nachzuvollziehen, und erhielten einen Einblick in die erschütternden Lebensbedingungen des Ghettos Theresienstadt.
Ansprechpartner:
Björn Kieckhäfer
Mitarbeiter im Freiweilligen Sozialen Jahr Politik
E-Mail: b.kieckhaefer@aktion-zivilcourage.de
Telefon: 03501 767080
Quelle: Aktion Zivilcourage e.V.




























































































































