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Wolfgang Gunkel (SPD, Mitglied des Deutschen Bundestages) aus Klitten
Politischer Input für Jugendfeuerwehrwarte der Sächsischen Schweiz in Berlin
24. -26.11.2008
/ Sächsische Sdchweiz
Vom 24. bis 26. November fuhren die 35 Aktiven zur Bildungsreise in die Landeshauptstadt. Ein Gespräch mit Bundestagsabgeordneten Klaus Brähmig entstand.
Knapp 35 Jugendfeuerwehrwarte aus der Sächsischen Schweiz waren im Auftrag der politischen Bildung unterwegs. Kreisjugendfeuerwehrwart der Sächsischen Schweiz, Mike Brendel, zieht ein positives Resümee der Seminartage: „Es hat sich gezeigt, dass die gemeinschaftlicheBeschäftigung der Jugendfeuerwehrwarte mit der deutschen Geschichte undder Demokratie in unserem Land sehr wichtig ist." Mike Brendel ist sich der politischen Verantwortung aller Teilnehmer – besonders gegenüber der Jugend sicher: „Demokratie muss immer wieder neu erstritten und mit Leben untersetzt werden. Dazu wird die Jugendfeuerwehr des Landkreises Sächsische Schweiz- Osterzgebirge ihre Beiträge stets leisten."
Die Herberge, ein Berliner Tagungshaus, namens „Alte Feuerwache e.V." war fast 100 Jahre lang Unterkunft der Hauptfeuerwache. Heute steht dieser Ort unter dem Vorsatz der Begegnung und dem Austausch mit den verschiedensten Menschen. Das ist auch ein Ziel der Bildungsfahrt gewesen. Bereits am Anreisetag kamen die Jugendfeuerwehrwarte ins Gespräch mit dem Zeitzeugen Heinz Kallmann. Der 1926 Geborene war zum Zeitpunkt der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten gerade einmal sieben Jahre alt. Heute bezeichnet er sein Schicksal als "eine zerstörte Kindheit". Sein großes Glück, wie er selbst sagt, ist jedoch der Kindertransport nach England zum Schutz vor den Nationalsozialisten gewesen. Heute kämpft er mit seinen Vorträgen gegen das Vergessen an. Unvergesslich wird das Zeitzeugengespräch auch den Teilnehmern der Bildungsreise im Gedächtnis bleiben.
Ebenso das Gespräch mit Bundestagsabgeordneten Klaus Brähmig. Er förderte das demokratische Verständnis der Teilnehmer. Begegnungen mit politischen Stätten, wie das „Centrum Judaicum" oder die Holocaust- Gedenkstätte Deutschlands für ermordete Juden Europas im Zentrum der Hauptstadt, nahe des Brandenburger Tores, standen ebenfalls auf dem Bildungsplan. Sie luden zu Gesprächen und zum Nachdenken ein. Historisch wurde es auch am letzten Tag der Reise, im Deutschen Technikmuseum Berlin. Nicht nur von seiten der Teilnehmer wurden Perspektiven erweitert und bereichert.
Auch Sebastian Reißig von der Aktion Zivilcourage, der die Fahrt in Kooperation mit der Kreisjugendfeuerwehr organisierte und begleitete, äußerte sich positiv: "Es waren drei spannende Tage mit vieleninteressanten Gesprächen und Begegnungen. Sie haben meinen Blickauf die wichtige ehrenamtliche und zukunftsweisende Arbeit derJugendfeuerwehren des Landkreises Sächsische Schweiz- Osterzgebirgegeweitet." Erfreut war Sebastian Reißig außerdem über weitere gemeinsam entstandene Projektideen für das kommende Jahr. (von Anne Radecker)
Gefördert wurde das Seminar im Rahmen des "Lokalen AktionsplanSächsische Schweiz", durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie durch Landesfördermittel der Jugendfeuerwehr Sachsen




























































































































