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Krank und ohne Papiere?

schlange "Medinetz Dresden" kümmert sich um Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis

Schätzungen zufolge leben in Deutschland zwischen 500.000 und eine Million Menschen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis. Viele haben nur eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung und könnten im Krankheitsfalle zwar einen Krankenschein vom Sozialamt bekommen, würden damit aber eine Abschiebung riskieren.

Die Menschenrechtsinitiative "Medinetz" vermittelt anonym und kostenlos medizinische Hilfe für Flüchtlinge und Migranten ohne Aufenthaltsstatus.

In einem Telefonat oder bei einer Sprechstunde wird abgesprochen, durch welchen Facharzt die Behandlung am Besten gegonnen werden sollte. Danach erfolgt die Vermittlung an einen, der mit uns zusammen arbeitenden Ärzte. Persönliche Daten werden dabei nicht gesammelt.

Medinetz gibt es auch in anderen deutschen Städten. Medinetz Dresden wurde von Medizinstudenten der IPPNW ins Leben gerufen und besteht aus Studenten, Ärzten und Hebammen.

Sprechstunden zur Arztvermittlung: Mittwoch 18-20 Uhr im Haus der Johanneskirchgemeinde, Fiedlerstraße 2

Quelle: Medinetz

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