Demokratie braucht Vielfalt. Sie ist Ausdruck der Freiheit, die wir nach den historischen Irrtümern des letzten Jahrhunderts durchgesetzt haben. Uniformität und Einfalt sind die Feinde dieser Freiheit. Ihnen sollten wir mit Vielfalt und Toleranz begegnen!
Peter Darmstadt (CDU, 1. Beigeordneter des Landrates) aus Pirna
Kann den Jubeln Sünde sein - Frauen-Kabarett war ein Erfolg
03./04.11.2008
/ Pirna
Ausgerechnet zum internationalen Männertag führten zwei Frauen das Stück „Kann denn Jubeln Sünde sein? Frauen unter Hitler“ in der Kleinkunstbühne „Q24“ auf. „Ich danke besonders dem Verein der Aktion Zivilcourage und allen, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzen“, eröffnete die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pirna, Roswitha Dressel, die Premierenaufführung. Gemeinsam mit der Frauenbeauftragten des Landkreises, dem „Generationskomplott“ sowie der Aktion Zivilcourage wurde die Idee eines Kabaretts zum Thema organisiert.
Kostenlos war das Stück zu sehen, doch keinesfalls frei von Wert. Gisela Elisabeth Marx und Dorrit Bauerecker sorgten für viel Geflüster während der Darbietung und kräftigen Beifall zwischen den Szenen. Sie ließen eine Fülle eigener Erinnerungen der älteren Besucher wach werden und erstaunten die jüngeren Gäste. Eine Reise in die Vergangenheit zeigt dem Publikum verschiedene Seiten der „ganz normalen“ Frau. Dabei werden auf ganz groteske Weise Widersprüche der NS-Zeit vorgeführt und den Interessenten zu Ohren getragen.
Etwa 110 Frauen und Männer zählten die Veranstalter am Montagabend. Das Pirnaer Herder- Gymnasium nutzte den Mittagstermin am Folgetag, um mit 120 Schülern das Kabarett zu besuchen. (Anne Radecker)
Quelle: Sächsische Zeitung, Donnerstag, 6. November 2008




























































































































