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Internationales Geschichtsprojekt zur Erinnerungskultur

P10705191web 28.07.2010 / Dresden VorkutaLag /Vorkuta - Bergbaustadt in der russischen Polarregion: Erinnerung an die Sowjetunion auf zwei unterschiedlichen Pfaden

Das Exkursionsprojekt untersuchte die Erinnerungskultur in der russischen Polarstadt Vorkuta. Im Zentrum der Untersuchung stand die Erinnerung an Vorkuta als eines der bekanntesten sowjetischen Arbeits- und Straflager
(GULag) und an die wirtschaftlich prosperierende Bergbaustadt der 1970er und 1980er Jahre.

In dem Projekt wurde etwaigen Überlappungen dieser Erinnerungen nachgegangen. Die Erforschung materieller und immaterieller Orte - die beiden Museen, die Topographie der Stadt und das kommunikative Gedächtnis der Vorkutiner - diente dem Sichtbarmachen dieser beiden konkurrierenden Erinnerungspfade. Die Ergebnisse werden am 28. JULI 2010 UM 20:00 UHR IN DER BLAUENFABRIK (PRIEßNITZSTRAßE 44/48) DRESDEN präsentiert. Es sollen Impulse und Denkanstöße zur Erinnerungskultur gegeben werden.

Das Projekt ist Teil der Geschichtswerkstatt Europa, die aus Mitteln der Bundesstiftung Erinnerung Verantwortung und Zukunft finanziert wird. Es wird auch aus Mitteln des Lektorenprogramms der Robert-Bosch-Stiftung finanziert. ProjektteilnehmerInnen waren Studierende der Staatlichen Universität Orenburg, der Technischen Universität Dresden und der Berufsschule für Handelswesen in Vorkuta. Wichtigster Projektpartner war die NRO Memorial-Russland. Die Exkursion fand vom 8. bis 20. Mai 2010 statt.

28. JULI 2010 UM 20:00 UHR IN DER BLAUENFABRIK (PRIEßNITZSTRAßE 44/48) DRESDEN

Quelle: Geschichtswerkstatt Europa

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