Wenn man nicht weiß was Zivilcourage ist, sollte man einfach mal den Mund halten. Man sollte sich erst mal damit beschäftigen, eh man sich dazu äußert.
Anne Lehnert aus Neundorf
Initiative "Gemeinsam für Toleranz"
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuß (ANG) stellen gemeinsam besorgt fest, dass in Deutschland Menschen zunehmend wegen Herkunft, Religion, Geschlechts oder sexueller Orientierung diskriminiert werden. Solche Diskriminierungen sind kein Randproblem; sie sind weder jugendspezifisch noch regional auf Ostdeutschland begrenzt.
In einer Migrationsgesellschaft wie der deutschen, in einer Gesellschaft, in der sich Werte schnell verändern, müssen die Menschen besonders tolerant miteinander umgehen. Rassistische Äußerungen und Gewalttaten, so genannte Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus haben hier keinen Platz, wie sie auch nirgendwo anders etwas zu suchen haben!
Verantwortung wahrnehmen
Deshalb sind alle Demokratinnen und Demokraten aufgefordert, sich gegen jede Form von Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus wie gegen alle anderen Formen der Diskriminierung zu stellen. Politische Verantwortungsträger und alle Bürgerinnen und Bürger müssen „Gesicht zeigen“ für mehr Demokratie und Toleranz in Deutschland und Europa!
Nicht nur Gesellschaften, sondern auch Unternehmen werden immer internationaler. So arbeiten auch in unseren Betrieben Menschen aus allen Ländern, unterschiedlicher Religionen, Frauen und Männer zusammen. Für eine solche Zusammenarbeit sind gegenseitiger Respekt und Toleranz notwendig. Auch in den Unternehmen der Ernährungswirtschaft haben Rassismus, Sexismus und andere Formen der Diskriminierung nichts zu suchen. Wir wollen dies deutlich machen und haben deswegen die Initiative„Gemeinsam für Toleranz“ gegründet. Diese Initiative zeigt, wie ein tolerantes Miteinander in der Arbeitswelt möglich ist. Wir helfen Personalbüros und Betriebsräten mit unterschiedlichen Materialien dabei, vor Ort in den Betrieben kontinuierlich an einem Klima der Toleranz zu arbeiten.
Quelle: www.gemeinsam-fuer-toleranz.de




























































































































