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Generalsekretär des Zentralrates der Juden im Gespräch mit Pirnaer Schülern
30.08.2011
/ Pirna
Am 30. August wird sich für die Schüler/innen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Pirna eine sehr interessante Begegnung bieten: Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, wird an diesem Tag das Gymnasium besuchen. In der Aula des Gebäudes werden Herrn Kramer rund 40 Schüler der Sekundarstufe I und II mit Fragen zur Rolle des Zentralrates, zum aktuellen Antisemitismus und zu jüdischen Riten und Gebräuchen löchern.
Auch der Historiker und Verfasser des Buches „Juden in Pirna“ Herr Hugo Jensch wird an dem Gespräch teilnehmen und über das Leben der Menschen jüdischen Glaubens in der Stadt Pirna berichten.
Der Verein Aktion Zivilcourage, der diese Veranstaltung organisiert, hatte das Schillergymnasium für die Umsetzung der Diskussions- und Gesprächsrunde mit dem Generalsekretär ganz gezielt ausgesucht: „Als ‚Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage‘ intervenieren wir gegen jede Form der Diskriminierung und Ausgrenzung in unserem Schulalltag“, erklärte Schulleiter Wenzel.
Demnach verspricht die Veranstaltung äußerst spannend zu werden. Vor allem können wir auf das Gespräch zwischen dem Generalsekretär Kramer und dem Historiker Jensch gespannt sein.
Stephan J. Kramer ist seit April 2004 Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und Büroleiter des European Jewish Congress (EJC) in Berlin. Zuvor war er persönlicher Referent von Ignatz Bubis, dem Präsidenten des Zentralrates von 1992 bis 1999, und u.a. Assistent des Direktors für Europa der Jewish Claims Conference.
Er ist außerdem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und des Board of Governors des World Jewish Congress. 1989 vertrat er die Bundesrepublik beim NATO Youth Exchange Programm, war 1996 Wahlbeobachter in Israel und ist ständiger Gast im 12. Beirat für Fragen der Inneren Führung des Verteidigungsministeriums.
In seiner Funktion als Generalsekretär des Zentralrates der Juden greift Kramer immer wieder in die politischen Debatten in Deutschland ein. 2006 kritisierte er scharf die "Renaissance des Nationalsozialismus" in manchen Regionen Ostdeutschlands und forderte ein stärkeres Engagement bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus.
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Ansprechpartnerin:
Ramona MeiselProjektkoordinatorin Tel.: 03501 / 46 08 80 E-Mail: r.meisel@aktion-zivilcourage.de |
Quelle: Aktion Zivilcourage e. V.





























































































































