Kästners Satz "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" sollte die Leitlinie für alle Bürger in einer Demokratie sein. Toleranz und Weltoffenheit können nicht von oben verordnet werden. Hier erfüllt die Aktion Zivilcourage eine ganz wichtige Funktion in unserem Land.
Prof. Dr. Wolfgang Donsbach (Direktor d. Instituts für Kommunikationswissenschaft) aus Dresden
“Fotografien und Fotografik zur Ankunft”
20.01.-06.03.
Fotoausstellung im Jüdischen Gemeindezentrum Dresden
Vom 20.01. bis zum 06.03. sind die Fotografien von Michael Vogler im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde zu Dresden (Hasenberg 1) zu sehen. Sensibilität für das Wunderbare im Alltäglichen ist die Grundlage für die Auswahl der Motive des Fotografen Michael Vogler. Mit visuellem Gespür und Intuition läßt er an der Grenze zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion Bilder von emotionaler Ausdruckskraft entstehen.
Seine teilweise sehr malerischen Blätter basieren immer auf der unmanipulierten Wiedergabe objektiver Wirklichkeit. Optisch faszinierende Augenblicke sind vergänglich, da Farbe von Licht lebt und Licht ein glanzvolles, doch flüchtiges, zu nichts zu zwingendes Medium ist. Der Fotograf versucht das Unstete zu überlisten, um Momenten Glanz und Dauer zu verleihen.
Michael Vogler huldigt mit seiner fotografischen Arbeit der Schönheit, die problematische Vielschichtigkeit des Lebens trotzdem kennend, sind seine Fotografien unsentimental, nie verklärt romantisch. Die Farbe, Licht und Schatten sind tragende Elemente seiner assoziativen Arbeitsweise.
Michael Vogler ist ein Ästhet, ein Schwärmer, ein genauer Hinseher, in der Lage, die Dinge zu erkennen und sie zu träumen, er ist Fotograf. (Tanja Böhme) (gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu Dresden)




























































































































